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Helligkeitsschwankungen

Das A und O für einen guten Film ist das Eliminieren von Helligkeitsschwankungen, die besonders dann auftreten, wenn unter variablen Lichtverhältnissen bewegte Objekte gefilmt werden. Zwar läßt sich die Belichtung für eine bestimmte Filmsequenz optimal einstellen, doch sobald die Kamera beziehungsweise das Objekt sich bewegen, verändert sich unter Umständen das Licht. Dies führt zu Helligkeitsschwankungen, die die beste Filmidee zunichte machen können. Um Abhilfe zu schaffen, muß neben der manuellen Belichtungskorrektur noch die Blende fest eingestellt werden, dies wird als Blendenarretierung bezeichnet. Und so wird vorgegangen: Damit ein natürlicher Filmeindruck entsteht, wird zunächst die passende Belichtung für das normale Umgebungslicht eingestellt. Grelle Lichteinfälle sollten vermieden werden. Anschließend wird die Blende fest eingestellt, wobei sich bei Schwenks keine Abdunklung beziehungsweise Aufhellung ergeben darf. Durch die Blendenarretierung, die sich je nach Modell unterschiedlich einstellen läßt, kann es eventuell zu Problemen mit der automatischen Scharfeinstellung kommen, so daß sie am besten auch manuell zu regeln ist. Damit Bewegungen bei einem aufgehellten Bild flüssiger erscheinen, sollte die Belichtungszeit - Shutter - auf 1/100 oder noch weniger verringert werden.
 

Video 02 / 2004

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