Connectivity - Kabellose Kamerasteuerung und Bildtransfer

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Connectivity ist ein Begriff, der sich für zahlreiche Anwender gerade in Deutschland nicht immer auf den ersten Blick erschließt, aber bereits intensiv genutzt wird. Die Mehrdeutigkeit der wörtlichen Übersetzung des englischen Wortes „Connectivity“ als Anschluss- oder Verbindungsfähigkeit drückt die Relevanz für Anwender aus. Es geht darum, Bilder, gleich welcher Art und aus welcher Quelle, ob Foto oder Video, gering- oder hochaufgelöst, auf einer möglichst großen Zahl von Geräten anzeigen, bearbeiten und austauschen zu können. Voraussetzung dafür ist, dass die Kamera über die Möglichkeit der kabellosen Bild- und Datenübertragung verfügt. In der vernetzten stets verbundenen Welt gehört es bei den allermeisten Kameramodellen inzwischen zur Serienausstattung, dass diese Geräte per NFC (Near Field Communication) betrieben werden können und über eine WLAN- oder Bluetooth-Funktion verfügen. Von Entwicklerseite liegt es auf der Hand, dass verstärkt Kamera-Apps und damit Softwarelösungen geschaffen werden, um die Funktionen für eine „Smart Camera“ zu erweitern. Insbesondere die Kamerasteuerung über das Smartphone/Tablet hat zahlreiche praktische Vorteile. So kann in der Street- und Makrofotografie aus dem verborgenen heraus fotografiert werden oder bei einer nächtlichen Langzeitbelichtung verwackelt die Aufnahme beim Auslösen nicht.

Connectivity und Workflow

Sofern die Fernsteuerung über ein Tablet vorgenommen wird, können die geschossenen Bilder direkt über das Display analysiert und bewertet werden. Hinzu kommt, dass bei gleichzeitiger Nutzung einer Cloud-Lösung auch eine automatische Datensicherung der Bilder erfolgen kann. Die Aufnahmen lassen sich direkt über die App eines Print-Dienstleisters zu einem Fotobuch oder XXL-Posterdruck weiterverarbeiten. Ist eine entsprechende Software oder App zur Bildbearbeitung installiert, lassen sich die Bilder für die unterschiedlichsten Social Media-Kanäle vorbereiten.

Abzustellende Schwachstellen sind gegenwärtig noch der verhältnismäßig hohe Stromverbrauch der Kameras, wenn sie im „Drahtlos-Modus“ betrieben werden. Auch die WLAN-Übertragungsraten für Bilddateien oder gar Videos sind ausbaufähig. Die übertragenen Datenmengen wirken sich natürlich auch entsprechend nachteilig auf das Datenvolumen der eigenen Mobil-Flat aus. Die Tendenz geht sichtlich zu „Smart Cameras“, die mit entsprechender Firmaware oder App ausgeliefert werden, gleichzeitig mit einem Cloud- und Sharing-Dienst des Herstellers verknüpft sind und die Verbindung mit nahezu jedem Gerät im Smart Home erlauben.

Die kabelfreie Steuerung der Kamera per Smartphone oder Tablet sowie die drahtlose Bildübertragung – beides wird zunehmend zum Standard. Was die einzelnen Features, die Bedienung oder das Handling betrifft, werden die Weiterentwicklungen mit den steigenden Anforderungen fortschreiten.

Aufgegriffen 09 / 2017

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