Warum Fotografen die Kreativität zu ihrem Lebensmotto machen sollten

Die Kreativität kennt keine Pause – Inspirationen sind der Motor aller Kreativität

© Fotograf: Harald Metzger, Großeinkauf, Blende-Fotowettbewerb
Harald Metzger, Großeinkauf, Blende-Fotowettbewerb

Ob nun der Auslöser des Smartphones oder der der Kamera betätigt wird – Fotografieren ist ein höchst kreativer Prozess, bestehend aus vielen Zutaten vom Motiv wahrnehmen/sehen, Bildausschnitt und Einstellungen festlegen bis hin zum Auslösen, dem anschließenden Bearbeiten bis hin zur Bildausgabe ob großformatig als Wandbild oder beispielsweise in einem Fotobuch. Doch warum die Kreativität nur auf den beschriebenen fotografischen Prozess – dem sogenannten Imaging Workflow – begrenzen? Die Kreativität sollte keine Pause kennen – jeder Stillstand wirkt sich eher früher als später nicht förderlich auch auf den kreativen Prozess des Fotografierens aus. Die Kreativität sollte als Lebensmotto verstanden werden. Sie ist der alles entscheidende Impulsgeber, der auch den Spaß an der Fotografie hoch hält.

Inspiration braucht Nahrung

© Fotograf: Christoph Seichter, upside down, Blende-Fotowettbewerb
Christoph Seichter, upside down, Blende-Fotowettbewerb

Wer mit offenen Augen durch die Welt geht oder im Internet unterwegs ist und wer sich beispielsweise auch einmal Langeweile gönnt, der wird schnell feststellen, dass hier das fotografische Gold für die nächsten Bildideen liegt. Inspiration, sie ist kein Selbstläufer. Man muss sich dafür sensibilisieren und selbst aktiv werden, ist sie der Motor aller Kreativität. Inspiration braucht Zeit der Auseinandersetzung und Nahrung – wie wäre es zum Beispiel in Form von selbstgestellten Aufgaben. Diese können so vielfältig sein wie die Motivwelt. Sie können auch so abgedreht sein wie diese. Warum nicht. Gewohntes hinter sich lassen und auch Motiven fotografische Beachtung schenken, die man bis dato noch nicht im Fokus hatte. Beispiele gibt es entsprechend der Motivvielfalt unendlich viele erst recht dann, wenn man auch dem Zufall eine große Chance einräumt. Der Kuhhaufen in der Natur ist ein ebenso denkbares Motiv wie Einkaufswagen, die nicht nur im Supermarkt, sondern herrenlos irgendwo auf der Straße, anzutreffen sind. Oder wie wäre es mit Dixi-Toiletten, ob nun einzeln oder in Reihe aufgestellt beziehungsweise mit dem Fotomotiv Toilette im Allgemeinen. Oder nehmen wir die menschlichen Hinterlassenschaften auf den Straßen und Waldwegen. Vom Sperrmüll bis hin zum weggeworfenen Papiertaschentuch ist alles dabei. Oder wie wäre es mit dem Thema Regenschirm. Die Liste ließe sich unendlich weiter fortführen.

Wenn die Zielbestimmung schwer fällt

© Fotograf: Helmut Dahmen, ... Weil ich ein Mädchen bin ..., Blende-Fotowettbewerb
Helmut Dahmen, … Weil ich ein Mädchen bin …, Blende-Fotowettbewerb

Es gibt Momente, da hapert es womöglich schon an der Festlegung des Ziels, also der Themenfindung. Dies ist in einer Welt der Reizüberflutung nicht verwunderlich. Wenn man nach möglichen fotografischen Zielen Ausschau hält, dann geben Fotowettbewerbe wie „Blende“ mit ihren thematischen Vorgaben pure Inspiration, die zu neuem fotografischen Tatendrang führen. Anregungen von außen garantieren auch online Bildergalerien, der Besuch von Fotoausstellungen und natürlich auch Fotobücher und Fachzeitschriften.

„Blende“ – Der generationsübergreifende Fotowettbewerb für Fotobegeisterte jeden Alters

© Fotograf: Lucas Winke, Farbenfrohe Regenschirme, Blende-Fotowettbewerb
Lucas Winke, Farbenfrohe Regenschirme, Blende-Fotowettbewerb

„Blende“, ist der Wettbewerb für Fotobegeisterte aller Altersgruppen. Seit Jahrzehnten ist „Blende“ ein Trendbarometer für den Stand der Fotografie und damit ein wichtiges Zeitdokument. Die jährliche Gemeinschaftsaktion von Tageszeitungen und der Prophoto GmbH begeistert Teilnehmer, Veranstalter und Bildgenießer gleichermaßen.

„Blende“ bietet allen Amateurfotografen ein Forum und die große Chance, ihre Schaffenskraft zum Besten zu geben. „Blende“ schärft mit seinen jährlich wechselnden thematischen Vorgaben die Sinne. Die eingereichten Wettbewerbsbeiträge, zu „Blende 2017“ gingen über 80.000 Fotografien ein, sind allesamt fotografisch konservierte Augeneindrücke, die durch die Teilnahme an „Blende“ den Raum der privaten Betrachtung verlassen und den öffentlichen Schauplatz betreten.

© Fotograf: Peter Heuchel, Toilette mit Musik, Blende-Fotowettbewerb
Peter Heuchel, Toilette mit Musik, Blende-Fotowettbewerb

„Blende“-Teilnehmer sind mit ihren eingereichten Wettbewerbsbeiträgen nicht nur wichtige Botschafter für die Fotografie. Sie treten den Beweis an, wie lohnenswert es ist, die Welt in der man sich aufhält aktiv wahrzunehmen.

Weitere Informationen zu „Blende“: https://www.prophoto-online.de/fotowettbewerb-blende

Aufgegriffen 02 / 2018

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