Eigene Fotos in XXL - Der preisgünstige Einstieg in großformatigen Wandschmuck

Warum es sich lohnt, Bilder aus der digitalen Welt zu befreien

Wandschmuck - Poster © CEWE

Der Trend beim Einrichten geht hin zu mehr Individualität. Das ist auch notwendig. Schaut man sich aktuelle Einrichtungskataloge an, so ist zwar alles sehr stylisch aber auch kühl ohne persönliche Note. Akzente setzen hier eigene Fotos, die zudem für eine positive Atmosphäre sorgen mit der sich jeder in seinen eigenen vier Wänden umgeben möchte. Immer wieder ist auch davon zu hören, dass Fotos nur dann ihre Lebendigkeit behalten, wenn sie greifbar auf Papier ausgegeben werden. Mit dem Poster ist der Einstieg zum großformatigen Wandschmuck sehr preisgünstig möglich, so dass niemand wegen der Kosten zurückschrecken muss.

Bilderberge wachsen – digitale Bilderwelten sind flüchtig

Die Anzahl an Aufnahmen, die jeder einzelne macht, steigt von Jahr zu Jahr. Waren es vor 10 Jahren in Durchschnitt geschätzt 300 Aufnahmen, die in 12 Monaten zusammenkamen, so sind es heute sicher wenigstens 1.000 digitale Bilddatensätze. Diese sind digital abgespeichert genauso flüchtig wie die digitalen Bilderwelten auf Instagram und Co. Der Umgang mit Fotografien hat sich mit der steigenden Bedeutung der Bildkommunikation geändert. In hoher Geschwindigkeit werden Fotografien gescant und bei den meisten Bildern ist es dem Sprichwort folgend „aus den Augen aus dem Sinn“. Dieses geänderte Verhalten wirkt sich auch auf die Wahrnehmung der persönlichen Fotografien aus. Auch sie werden immer flüchtiger wenn sie nicht aus der digitalen Welt befreit werden. Die Optionen sind Vielfältig – mit zu den wirkungsvollsten zählt die großformatige Ausgabe als Wandschmuck.

Preisgünstiger Einstieg: Poster

Wandschmuck - Poster matt © PIXUM

Der günstigste Klassiker ist nach wie vor das Poster. Dabei handelt es sich in der Regel um eine Ausbelichtung auf Fotopapier. Dieses weist ein solides Trägerpapier auf, so dass selbst ein größeres Poster nicht so schnell wellt oder einreißt. In der Regel werden die Varianten matt und glänzend offeriert. Neben dem persönlichen Geschmack sollte man bei der glänzenden Variante auch eventuelle Spiegelungen bedenken. Vor allem Fenster spiegeln sich unter Umständen unschön. Umgekehrt bietet die glänzende Oberfläche aber einen edlen Look. Wer einen solchen in matt sucht, für den haben einige Fotodienstleister mittlerweile die Ausgabe auf „Fine Art Papier“ im Programm. Anders als beim ausbelichteten Echtfotopapier wird die Farbe hier mit einem hochwertigen Tintenstrahl-Drucker aufs Material gebracht. Als Besonderheit sind spezielle Papierarten wie etwa solche im Büttenpapier-Stil verwendbar. Allerdings ist dieses hochwertige Verfahren höherpreisig als ein Standard-Poster.

Wandschmuck - Poster selbstklebend © Rossmann/ORWO

Als weiterer Poster-Typ wird von einigen Fotodienstleistern mittlerweile auch eine selbstklebende Variante angeboten. Dabei handelt es sich in der Regel um den Direktdruck auf eine mit Klebefolie beschichtete Vinyl-Folie. Der Direktdruck verblasst tendenziell etwas schneller als ein Echtfoto, FineArt-Print oder der Digitaldruck, dafür ist die Bequemlichkeit sehr hoch, wenn es einem darum geht, das Poster irgendwo vollflächig aufzukleben. Bei manchen Fotodienstleistern wird als weitere Variante für Poster noch eine „Collage“ angeboten. Dabei handelt es sich nicht um ein Herstellungsverfahren oder Material, sondern schlichtweg um eine Gestaltungsvariante. Bei Collagen wird in der Regel eine Reihe von Vorlagen zur Verfügung gestellt, die nicht nur eine Aufnahme auf dem Poster zeigen.

Originelle Ideen zur Befestigung an der Wand

Um ein Poster an die Wand zu bringen, ist die simpelste Lösung das Aufkleben mit ablösbaren Klebestreifen. Allerdings wird trotz gegenteiligem Versprechen der Hersteller bei einem späteren Ablösen schnell das Poster oder die Wand beschädigt. Weniger leicht passiert das, wenn man es sichtbar von vorne mit so genanntem „Washi-Tape“ (auch „Masking Tape“ genannt) befestigt. Dieses leicht wieder ablösbare Reispapier lässt sich mit der Hand abreißen und wird sonst auch für Deko-Zwecke z.B. in Fotobüchern verwendet. Es ist in zahllosen Farben und Mustern erhältlich und setzt damit einen weiteren Akzent. Bei sehr großen und damit schweren Postern ist es allerdings nicht mehr zu empfehlen, denn die fallen damit leicht wieder von der Wand. Es bietet sich eher für eine Gruppe kleinerer Bilder an.

Für große Poster empfiehlt sich eine Hängelösung. Dafür gibt es mittlerweile zum Beispiel eine große Auswahl an schicken und preiswerten Posterschienen. Diese stabilisieren das Poster und vereinfachen das Aufhängen. Eine trendige und preisgünstige Selbstbau-Lösung sind Hosenbügel, in die man sein Poster einfach einklemmt. Ein traditioneller Rahmen ist natürlich auch immer eine zeitlos schöne Option.

Preisgünstige und stabile Alternative: Forex

Wer den geradlinigen Look bevorzugt, der kann alternativ zum Poster auf Forex setzen. Dabei handelt es sich um eine Hartschaumplatte aus PVC, die sich durch besonders leichtes Gewicht und dennoch hohe Stabilität auszeichnet. Forex-Platten – sie fallen nicht ins Gewicht – können daher selbst in großen Formaten auch an Leichtbauwänden sicher befestigt werden. Da Forex-Platten direkt bedruckt werden können, sind vergleichsweise günstig auch große Formate zu haben. Allerdings gilt das für Direktdrucke oben gesagte: Die Haltbarkeit ist herstellungsbedingt nicht ganz so hoch wie bei Ausbelichtungen oder Digitaldrucken. Mittlerweile haben die meisten Fotoservices Forex-Platten im Programm. Die Unterschiede zwischen den Angeboten liegen zum einen in der Vielfalt der lieferbaren Formate und zum anderen in den Aufhängungen. Vor allem bei letzteren gibt es recht unterschiedliche Varianten. Hier sollte man prüfen, was zu den Gegebenheiten und dem persönlichen Geschmack am besten passt.

Aufgegriffen 05 / 2018

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