Hitzekollaps bei Computer, Smartphones, Tablets

Achtung Datenverlust, kaputte Displays, Akkus etc.

© Fotograf: Klaus Byner, Rote Sonnenbrille, Blende-Fotowettbewerb
© Fotograf: Klaus Byner, Rote Sonnenbrille, Blende-Fotowettbewerb
Computer, Smartphones, Tablets können bei Temperaturen jenseits der 30 Grad einen Hitzekollaps erleiden. Als besonders empfindlich gelten die Akkus von Smartphones und Tablets, aber auch Grafikkarten, Prozessoren und Lüfter können bei Computern/Laptops ebenso den Hitzetod sterben wie Displays. Wichtig ist, Smartphones, Tablets nicht über einen längeren Zeitraum direkter Sonneneinstrahlung auszusetzen. Nach unserer Recherche soll die optimale Temperatur für diese Geräte bei etwa 20 Grad liegen. Über 35 Grad soll es kritisch werden. Natürlich gibt es eine App, mit der man die Temperatur seines Smartphones überwachen kann.

Kommen wir nun noch zum Computer/Laptop – hier droht im Extremfall Datenverlust bei zu viel Hitze. Grund dafür ist, dass Computern bei extremen Temperaturen von 30 Grad und mehr auch schnell zu heiß wird. Zwar haben Rechner Ventilatoren, die eigentlich kühlen sollen. Mit zunehmender Lebensdauer der Rechner gelangt jedoch immer mehr Staub in die Lüftungsschlitze. Dadurch sinkt die Effektivität der Ventilatoren und sie werden immer weniger ihrer Aufgabe der Kühlung gerecht. Wenn dann noch im Umfeld der Rechner die Hitze extrem wird und/oder man auch noch die Luftzirkulation durch Gegenstände wie Papierstapel erschwert, dann kann es kritisch heiß im Inneren des Computers werden. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass zum Beispiel die Festplatten in die Knie gezwungen werden. Grund dafür ist, dass die Schreib- und Leseköpfe in nur minimalem Abstand über die schnell rotierenden Scheiben der Platten sausen. Wird es heiß, verringert sich gegebenenfalls dieser Abstand oder die Elektronik versagt. Beides kann dazu führen, dass die Festplatte kaputt geht. Das führt zu Datenverlust, den jeder von uns fürchtet.

Professionelle Datenretter, die einem gegen einige hundert Euro einen Großteil der Daten wieder zugänglich machen, sind dann oftmals die einzige Lösung. Das gelingt jedoch nicht immer. Wir raten daher: Vergessen Sie Sicherheitskopien nicht – das gilt besonders für Ihre Bilder und Videos, die die einzigartigen Momente Ihres Lebens konservieren. Hier gibt es die verschiedensten Optionen mit Speicherkarten, USB-Stichs, DVD, externen Festplatten etc. bis hin zu Cloudlösungen, Fotobüchern, Papierbildern.

Aufgegriffen 08 / 2015

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2 Kommentare

Habe mit meinem Rechner schon die Erfahrung gemacht. Rechner nachts ausschalten und nicht durchlaufen lassen. Das war mein Fehler.

von Katharina
07. August 2015, 19:45:10 Uhr

Man lernt nie aus und danke für die Hinweise.

von Roland
07. August 2015, 18:04:46 Uhr

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