Sofortbildfotografie ein boomender Trend mit Kultstatus

instax-Sofortbildkameras
Die Sofortbildfotografie boomt. Ein Indikator dafür ist der Sofortbildkameraabsatz, der in 2016 mit weltweit rund 7,4 Millionen verkauften Sofortbildkameras über eine Millionen Mal höher lag als zu Hochzeiten der Sofortbildfotografie Anfang der 1990er Jahre. Und der Absatz geht in 2017 weiter nach oben – natürlich auch in Deutschland, denn auch hier liegt die Sofortbildfotografie absolut im Trend. War zu Analogzeit Polaroid das Synonym für die Sofortbildfotografie, so ist es heute Fujifilm instax. Die instax Sofortbildkamera-Familie wächst, und zwar nicht nur was die Modellvielfalt anbelangt, sondern auch hinsichtlich der Designvarianten. Das spricht generationsübergreifend die Konsumenten an und zwar einmal in Bezug auf die unterschiedlichen Kameramodelle, aber auch vom Design her. Verbunden damit ein regelrechter Kult, der rund um die instax-Kameras entsteht. Aber nicht nur um diese, denn die instax-Sofortbildkameras sind nur ein Teil des Kults, der auch rund um das Sofortbild-Zubehör weitergelebt wird. Fujifilm ist am Puls der Anwender. Dazu gehört, die Wünsche zu erkennen, zu generieren sowie zu erfüllen und dementsprechend das Zubehörangebot rund um die instax-Sofortfotografie entsprechend stylisch auszubauen. Hier dreht sich alles darum, den Sofortbildern eine Heimat – mit beispielsweise den instax mini Flipbooks oder den Scarpbooking Leporello Alben – sowie eine Öffentlichkeit mit instax- und Leporello-Rahmen – zu geben und mit Karten, in denen die geschossenen Sofortbilder wichtiger Bestandteil sind, persönliche Unikate zu verschenken. Aufkleber und Sticker sind das i-Tüpfelchen und eine weitere wichtige persönliche Note, die gern unterschätzt wird.

Fujifilm instax mini 9 Fotoalbum in Kobaltblau, geöffnet
Fujifilm instax mini 9 Fotoalbum in Kobaltblau

Fujifilm instax SHARE SP-2, Beide Farben
Fujifilm instax SHARE SP-2

Fujifilm instax SQUARE SQ10 mit Bildern
Fujifilm instax SQUARE SQ10

Maßgeblicher Impulsgeber für den Anstieg des Kultfaktors ist zudem jedes einzelne geschossene Sofortbild. Es geht hier um Spaß, Begeisterung für Unvollkommenheit, Schaffung von Unikaten, ausgeschlossene Manipulation und Bilder als Prints sofort greifbar zu haben. Auch der Prozess, wenn das Bild aus der Kamera kommt, fasziniert, schließt dies den fotografischen kreativen Schaffungsprozess doch erst wirkungsvoll ab. Mit der Sofortbildfotografie entflieht man zudem der digitalen flüchtigen Bilderwelt. Wir werden über alle nur denkbaren online Kanäle heute förmlich zugeschüttet mit Bildern – kurzweilige visuelle Sinneseindrücke die nicht haften bleiben. Mit den Sofortbildern ist es anders. Sie haben Bestand und mit dem Fühlen wird ein weiterer Sinn neben dem Sehen angesprochen. Dazu passt, dass man sich mit Sofortbildern umgibt und sie greifbar haben möchte. Sofortbilder als Unikate haben zudem einen hohen emotionalen Wert. Dies erklärt auch die Liebe für Scrapbooking.

Fujifilm Roadshow Scrapbooking-Workshop
Fujifilm Roadshow Scrapbooking-Workshop

Dass die Sofortbildfotografie so boomt, ist zu guter Letzt auch darauf zurückzuführen, dass Retro aktuell absolut In ist – denken wir nur an die Schallplatte oder den Filterkaffee. Aber woran liegt es eigentlich, dass Retro aktuell so im Trend liegt? Der Zukunftsforscher Matthias Horx spricht vom „Dauertrend zur nostalgischen Verklärung der Vergangenheit.“ Ein interessanter Ansatz. Andere Zukunftsforscher sehen in der aktuellen Reizüberflutung den Grund dafür, warum der Retrotrend gerade so stark ausgeprägt ist. Nun, in Bezug auf die Fotografie könnte eine Reizüberflutung allein in den täglich geposteten Aufnahmen über Instagram, Facebook etc. liegen. Diese ist mit der Sofortbildfotografie ausgeschlossen.

Aufgegriffen 11 / 2017

1 Kommentare

Sofortbild ist klasse, man fällt mit so einer Kamera auf und kann Freunden Bilder schenken.

Jonny T

von Jonny T
17. November 2017, 10:52:06 Uhr

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