Üben, üben, üben auf dem Weg zum Bilderfolg

Heiko Gerlicher, Nebelmorgen, Blende-Fotowettbewerb Bildgalerie betrachten Heiko Gerlicher, Nebelmorgen, Blende-Fotowettbewerb

Die Fotografie gehört mit zu den kreativsten Freizeitbeschäftigungen – man lernt hier quasi nie aus. Das ist zugleich auch Impulsgeber und beflügelt die eigene Schaffenskraft. Einen Stillstand gibt es also in der aktiv betriebenen Fotografie nicht und dementsprechend kommt bei aktiven Bildermachern auch keine Langeweile auf. Auf dem Weg zum Bilderfolg zählt die praktische Anwendung, denn wer theoretisch ein Meister seines Fachs ist, der kann in der Praxis durchaus auch versagen – außer man ist ein Naturtalent. Wir kennen es doch aus anderen Bereichen wie beispielsweise dem Sport. Verfolgen wir einen uns liebgewonnen Sport am Fernseher, so wissen wir in der Theorie alles. Aber wehe, wenn wir selbst der Sportart nachgehen würden.

Theorien mit praktischem Bezug, wie wir sie hier mit Beiträgen rund um die Fotografie veröffentlichen sind als Inspiration des Übens zu verstehen. Sie sollen aber auch ermutigen und motivieren, womöglich eingetretene Pfade zu verlassen, sich neuen Themengebieten zu stellen, die auch neugierig auf die fotografischen Möglichkeiten machen. Und diese werden immer umfangreicher nehmen wir hier nur das sehr neue Feature 4K – es revolutioniert die Momentfotografie. Oder wie sieht es mit dem Festhalten von Impressionen im Zeitraffer aus. Tolle Zeitraffervideos gibt es zu Hauf und natürlich sind theoretische Beiträge dazu hilfreich, auch deshalb, weil sie Wissensvorsprung garantieren. Dieser steht für schnelleren eigenen Erfolg in der praktischen Umsetzung. Aber nur wer seine eigenen Erfahrungen macht – und dazu gehört natürlich auch der Misserfolg – der reift zu Höchstleistungen. Und diese wiederum sind es, die dann wiederum auch den Spaß an der Fotografie weiter erhöhen.

Kontinuität ist bei so einer kreativen Freizeitbeschäftigung wie der Fotografie natürlich essenziell. Ein Sportler, um auf unser Beispiel wieder zurückzukommen, trainiert auch nicht nur an einem Wochenende im Jahr. Genauso wie er sollte man sich bestmöglich regelmäßig die Zeit für die Fotografie nehmen – je häufiger desto besser auf dem Weg zu Meisterwerken. Die Zeit zu finden ist in unserer getriebenen Zeit sicherlich die größte Herausforderung. Eine Option ist da, die Fotografie in seinen Terminkalender aufzunehmen. Ist man aber an dem Tag gestresst, gehen einem andere Gedanken durch den Kopf, dann sollte nur der losziehen, der in der Fotografie Entspannung findet.

Üben, üben, üben ist die eine Sache – unter Druck sollte man sich dabei aber selbst nicht setzen. Dieser nimmt einem auch den Spaß. Es gehört dazu, von einer Fototour auch mal mit nicht so grandiosen Aufnahmen heimzukehren. Wichtig ist zu wissen, dass nicht jede Aufnahme ein Volltreffer ist. Zu Analogzeiten, als also mit Film fotografiert wurde, sagte man, dass man richtig gut ist, wenn bei einem 36 Film zwei bis maximal fünf brauchbare Aufnahmen herausspringen.

Blende – Der Fotowettbewerb für Fotobegeisterte jeden Alters

Blende, ist der Wettbewerb für Fotobegeisterte aller Altersgruppen. Seit Jahrzehnten ist „Blende“ ein Trendbarometer für den Stand der Fotografie und damit ein wichtiges Zeitdokument. Die jährliche Gemeinschaftsaktion von Tageszeitungen und der Prophoto GmbH begeistert Teilnehmer, Veranstalter und Bildgenießer gleichermaßen.

Blende bietet allen Amateurfotografen ein Forum und die große Chance, ihre Schaffenskraft zum Besten zu geben. Dazu gehört auch, mit Gleichgesinnten zu den thematischen Vorgaben in den Wettstreit zu treten. Dabei wachsen die Teilnehmer über sich hinaus und geben Zeugnis über ihr kreatives fotografisches Potential. Ihre Bilder sind allesamt fotografisch konservierte Augeneindrücke, die durch ihre Teilnahme an „Blende“ zudem den Raum der privaten Betrachtung verlassen und den öffentlichen Schauplatz betreten. Ein Selbstläufer sind die sehenswerten Wettbewerbsbeiträge unserer „Blende“-Teilnehmer in den seltensten Fällen. Die thematischen Vorgaben definieren Zielsetzungen auf dem Weg des Übens. Das ist pure Motivation und die schätzen die „Blende“-Teilnehmer am jährlich wiederkehrenden Fotocontest.

Aufgegriffen 02 / 2017

2 Kommentare

Hallo Herr Klapp, es steht doch wohl außer Frage, dass man sich in der Fotografie an den Erfolg durch üben, üben, üben herantasten muss. Erfolg in der Fotografie kann man in vielerlei Hinsicht haben. In Wettbewerben, für sich ganz persönlich, über Freunde etc. Ihr Kommentar lässt den Schluss zu, dass diejenigen, die in diesem Jahr bei "Blende" erfolgreich waren nicht fotografieren könnten. Es gibt dazu auch andere Sichtweisen wie man den hinterlassenen Kommentaren entnehmen kann.

Prophoto-Team

von Prophoto-Team
16. Februar 2017, 09:17:52 Uhr

...von was für einen Erfolg redet ihr eigentlich? Doch wohl nicht über den zweifelhaften Erfolg beim Blende Fotowettbewerb. Das ist doch das beste Beispiel dafür, das wenn man etwas kann, also: üben,üben, üben dieses beherzigt hat und dann doch nicht anerkannt wird. Leute, lasst euch nicht so viel einreden...Dies ist eine kommerzielle Webseite.

Lutz Klapp

von Lutz Klapp
15. Februar 2017, 18:34:03 Uhr

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