Warum Bilderrahmen Fotografien erst richtig zur Geltung bringen

Bilderahmen in Qualität unterstreichen die Bildwirkung

Sonderformaten bei der Rahmung Maßanfertigung gönnen

Bilderrahmen © Halbe

Bilderrahmen, die Fotografien erst richtig zur Geltung bringen, gibt es in unterschiedlichsten Qualitäten. Immer wieder ist festzustellen, dass Konsumenten am falschen Ende sparen. So auch bei Bilderrahmen und dass, obwohl diese Fotografien erst in voller Pracht perfekt zur Geltung zu bringen vermögen. Das Angebot an Bilderrahmen ist gigantisch. Qualität hat ihren Preis. Vor dem Bilderrahmenkauf heißt es Augen auf – man sollte genauer hinschauen und sich nicht blenden lassen. Ohne ein Kenner zu sein erkennt man nämlich schnell, ob Bilderrahmen in einer Manufaktur wie Halbe gefertigt werden oder ein Massenprodukt aus China sind. Wir haben uns bei David Halbe, Geschäftsführer der HALBE Rahmen GmbH, umgesehen und erkundigt, worauf es bei der Rahmung und Verglasung von Bildern ankommt. Zudem hat man hier als Kunde die Möglichkeit, Maßanfertigungen in Auftrag zu geben. Dies ist insbesondere dann ein Thema, wenn Bildgrößen nicht den Standardformaten entsprechen.

Die Bildqualitäten werden immer besser und zwar nicht nur hinsichtlich der Aufnahme sondern auch in Bezug auf die Bildausgabe. In den zurückliegenden Jahren sind hier beeindruckende Quantensprünge festzustellen, die mit dazu führen, dass man sich mit seinen Fotografien verstärkt umgibt. Auch, wenn sich mit der Digitalisierung der Fotografie viel gewandelt hat, so sind Bilderrahmen absolut angesagt, weil sie Fotografien erst richtig zur Geltung zu bringen vermögen. Wird am Bilderrahmen gespart, so geht dies in den meisten Fällen zu Lasten der Bildqualität. Das ist ärgerlich zumal einen die gerahmten Bilder tagein und -aus umgeben. Die Investition in hochwertige Bilderrahmen lohnt sich, denn in der Regel halten sie ein Leben lang. Und wenn einem das Motiv nicht mehr gefällt dann wird es ausgetauscht aber der Rahmen bleibt.

Vielfältige Bildpräsentation

Die Möglichkeiten der Bildpräsentation sind so vielfältig wie die Bilder selbst. Bei der Auswahl des richtigen Rahmens sind viele Details zu beachten. Ein Bild kann z. B. flächenbündig, mit Passepartout, freischwebend oder auf einem Sockel gerahmt werden. Grundsätzlich ist die Wirkung und Ausstrahlungskraft entscheidend. Kleine Bilder werden beispielsweise ohne die richtige Rahmung und Bildpräsentation vom Betrachter kaum wahrgenommen. Daher empfiehlt es sich, sie mit einem Passepartout oder freischwebend zu rahmen, damit sie ihre wahre Wirkung erzielen und der Blick des Betrachters auf das Bild gelenkt wird. Generell hängt die Auswahl des Rahmens jedoch vom persönlichen Geschmack ab. Neben der großen Auswahl an Rahmenprofilen aus dem Standardsortiment bietet HALBE deshalb auch bei größeren Projekten die Fertigung von Sonderleisten nach Wunsch an.

HALBE Rahmen heißt Präzision im Detail

Betrieb © Halbe

In der Manufaktur wird nichts dem Zufall überlassen. Beste Qualität kombiniert mit hochwertiger Verarbeitung ist das A und O für das mehr als 50köpfige Team. Die bündige 45 Grad Gehrung der Profilleisten ist aufgrund sorgfältiger Handarbeit kaum sichtbar – geschweige denn fühlbar. Jeder Rahmen wird genau nach den Wünschen und Anforderungen der Kunden gefertigt. Neben 40 Standardformaten bietet Halbe die exakte Anfertigung von Rahmen bis 200 × 300 cm. Die robusten Profilrahmen, ob in Aluminium oder Holz, werden durch verprägte Stahlwinkel in den vier Ecken verbunden. „Brandschutz-Fragen sowie optimale konservatorische Bedingungen für empfindliche und schützenswerte Kunstwerke sind für uns kein Problem“, sagt David Halbe.

Glas ist nicht gleich Glas

Auch die Auswahl des Glases spielt eine nicht zu unterschätzende Rolle. Es schützt das Bild nicht nur vor Beschmutzung, mechanischer Beschädigung, Klima- und Lichtschäden, sondern sollte auch eine originalgetreue Darstellung der Farben garantieren und über gute Antireflex-Eigenschaften verfügen. Jeder kennt die Situation, dass das einfallende Licht unangenehme Reflexe und Spiegelungen auf dem Bild verursacht. Mit der richtigen Wahl des Bilderrahmen-Glases kann dieser Effekt vermieden werden. HALBE Rahmen führt daher eine Vielzahl an unterschiedlichen Glasqualitäten internationaler Glashütten, wie z. B. von der SCHOTT AG oder Tru Vue Inc. Die einzelnen Glasarten unterscheiden sich hinsichtlich der Farbwiedergabe, der Bruchempfindlichkeit, Antireflex-Eigenschaften sowie des Schutzes des Bildes.

Acryl- oder Mineralglas

Betrieb © Halbe

In erster Linie unterscheidet man bei der Wahl der Verglasung zwischen Acryl- und Mineralglas. Acrylglas, oft auch PLEXIGLAS® genannt, hat gegenüber Mineralglas vor allem den Vorteil der Unzerbrechlichkeit und eines wesentlich geringeren Gewichts. Es ist weicher als mineralisches Glas und dadurch kratzempfindlicher. Acrylglas sollte folglich nur mit einem antistatischen Reinigungsmittel für Kunststoffe gepflegt werden. „Wir verwenden ausschließlich 3 mm starkes PLEXIGLAS® von der Evonik Röhm GmbH. Es wird bevorzugt bei Tourneeausstellungen eingesetzt, wo die gewichtsbezogene Transportersparnis und die Bruchsicherheit die höheren Anschaffungskosten rechtfertigen“, sagt David Halbe.

Mineralglas hat andererseits gegenüber Kunststoffglas den Vorteil, dass es preiswerter, luftdicht, säurebeständig und pflegeleichter ist, weil es eine wesentlich härtere unempfindliche Oberfläche besitzt. Ein grundsätzlicher Nachteil ist das höhere Gewicht und die leichte Zerbrechlichkeit. Deshalb haben alle Gläser von HALBE auch mindestens eine Stärke von 2,5 mm und sind somit im Vergleich zu handelsüblichen 2,0 mm starken Scheiben stabiler.

Verschiedene Glasarten für optimalen Schutz und Präsentation

HALBE Rahmen führt unterschiedliche Glasqualitäten höchster Güte für unterschiedliche Anforderungen, ganz gleich, ob Normal-, Weiß-, Museums- oder Sicherheitsglas gewünscht ist. Die Glasqualitäten unterscheiden sich im Wesentlichen in ihrer Farbwiedergabe, Bildbrillanz, Reflektion, UV-Beständigkeit sowie konservatorischen Eigenschaften. Normalglas bietet HALBE Rahmen in einer Stärke von 2,5 mm sowohl in matt als auch in glänzend an. Es eignet sich besonders für die Rahmung von Kunstwerken ohne große Ansprüche an UV-Schutz, Sicherheit und exzellenter Bilddarstellung.

Der „Allrounder“ ist Weißglas, das durch eine sehr gute Farbwiedergabe und unvergleichliche Transparenz Kunstwerke optimal zur Geltung bringt. Für die Ansprüche der konservatorischen Rahmung empfiehlt sich das entspiegelte Museumsglas, das eine originalgetreue Darstellung der Fotos, Gemälde oder Lithographien mit einer hervorragenden Konturschärfe und beeindruckenden Kontrasten bei einem UV-Schutz von 82 Prozent garantiert. „Für besonders schützenswerte Exponate empfehlen wir, Optium Museum Acrylic-Glas zu verwenden. Es ist ein Acrylglas, das entspiegelt, bruchsicher und kratzfest ist und darüber hinaus vor UV-Strahlung schützt. Die ideale Lösung für ästhetisch anspruchsvolle und zu konservierende Kunstwerke“, betont David Halbe. Keine Glasscheibe verlässt die Manufaktur, ohne dass die Glaskanten zur Vermeidung von Schnittgefahr und Abplatzen geschliffen sind. Vor dem Einsetzen in einen Rahmen oder der Einzelversendung werden die Glasscheiben gewaschen und in einem speziellen Verfahren getrocknet.

Mehrfach ausgezeichnet

Magnetrahmen-Prinzip © Halbe

Der Pioniergeist von HALBE Rahmen wurde mehrfach mit Design-Awards ausgezeichnet. Eine besondere Innovation war die Entwicklung des Magnetrahmen-Prinzips, das die Basis für alle heutigen Rahmen bildet. Es ermöglicht die einfache und komfortable Rahmung eines Bildes von der Vorderseite – ohne Drehen oder Wenden. Durch das magnetische Öffnen und Schließen des Rahmens sind Unikate oder Urkunden blitzschnell ohne Hilfsmittel gerahmt. Dabei sorgt ein gleichmäßiger Glasdruck für gutes Planliegen des Bildes und Passepartouts.

Aufgegriffen 04 / 2018

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