Bilddatensicherung - Archivierungssoftware

Bilddatensicherung - Archivierungssoftware
Es wird so viel fotografiert wie noch nie. Analysten gehen von über 1 Billion Fotos weltweit aus, die in 2016 gemacht wurden. Das ist eine gigantische Zahl und bei einer Weltbevölkerung von rund 7 Milliarden macht das pro Kopf im Durchschnitt rund 170 Aufnahmen. Auch, wenn nahezu jeder fotografiert, so gibt es auch heute durchaus Regionen, in denen nicht jeder den Auslöser betätigt. Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass die Anzahl an Aufnahmen pro Kopf weitaus höher liegt. Fotobegeisterte kommen schnell auf 200 bis 300 Aufnahmen jährlich – ist man begeisterter Hobbyfotograf dann sind jährlich sicherlich 1.000 und mehr Aufnahmen keine Seltenheit. Rechnet man das dann mal allein auf die nächsten fünf Jahre hoch, so liegt die Anzahl zwischen 1.000 und 10.000 Aufnahmen. Das ist ein gewaltiger Datenbestand und mit jedem weiteren Jahr kommen weitere hunderte Aufnahmen hinzu. Um Herr dieser persönlichen Bilderberge zu sein, bedarf es Bildarchivierungssysteme, denn ansonsten sucht man sich sprichwörtlich dumm und dämlich. Aber nicht nur das. Es kostet Zeit und all jene, die die Bildarchivierung mal eine zeitlang vernachlässigt haben, wissen ein Lied davon zu singen, wie mühsam es ist, wieder Ordnung in sein Bildchaos zu bekommen.

In den Anfängen der Digitalfotografie, als auch noch nicht so viel fotografiert wurde wie heute, war die Ordnerstruktur auf dem Rechner ein probates Mittel der Bildarchivierung. Da heute aber weitaus mehr und mit den unterschiedlichsten Aufnahmegeräten fotografiert wird und weil die Anzahl an Aufnahmen durch Features wie 4K und Zeitraffer weiter in die Höhe schnellen wird, ist es sicherlich mehr als eine Überlegung wert, in spezielle Bildarchivierungssoftware zu investieren. Hier gibt es einmal frei verfügbare Software – die leistet schon mehr, als die bereits angesprochene Ordnerstruktur auf dem Rechner. Möchte man jedoch ein zukunftsfähiges Rund-um-Sorglos-Paket so kostet diese Software Geld aber kein Vermögen, zumal Bilder eh ein unbezahlbares Gut sind. Dieses Geld ist gut angelegt, denn Zeitgewinn ist ein unbezahlbares Gut.

Zahlreiche bezahlbare Bildarchivierungssoftware bieten auch die Option der Bildbearbeitung. Ein Beispiel hierfür ist Lightroom – das Programm gilt als weitverbreiteter Allrounder im Bereich Bildbearbeitung und Verwaltung. Schaut man in Foren so lassen sich mit Lightroom mittelgroße Bildarchive verwalten. Die ersten 50.000 Fotos sind für die Software kein Problem. Sollte das Bildarchiv größer werden, dann hat man die Option, das Archiv aufzusplitten.

Auf dem Portal Netzsieger wurden kürzlich Bildarchivierungs-Programme getestet. Chip hat im Mai 2016 die besten Bildarchivierungsprogramme vorgestellt.

Digitalfotografie 12 / 2016

2 Kommentare

Nein, dies ist kein Werbekanal für Adobe. Schaut man jedoch in Fotoportale so schneidet hier Adobe mit Lightroom in der Anwendung immer sehr gut ab. Euer Prophoto-Team

Prophoto-Team

von Prophoto-Team
24. Dezember 2016, 12:13:14 Uhr

Ist das hier der Adobe Werbekanal ?

jott weka

von jott weka
23. Dezember 2016, 08:30:00 Uhr

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