Photopapiere und Ausgabegröße

Stammplatz Bildgalerie betrachten

Blende ,“Stammplatz”
Hermann Albert

Maßgeblichen Einfluß auf die Ausgabequalität einer digitalen Bilddatei über einen Tintenstrahldrucker hat das Papier. Wird 80 g Schreibmaschinenpapier verwendet oder aber spezielles Tintenstrahlpapier, das für den Photodruck nicht geeignet ist, so ist das Ergebnis flau. Der Handel hält eine Fülle an bedruckbaren Photopapieren bereit, die begeistern. Die Qualität eines Ausdrucks steht in einem engen Zusammenhang zu der Bildauflösung. Wird beispielsweise ein 640 x 640 Pixel Bild als Riesenposter gedruckt, so ist das Ergebnis enttäuschend, auch wenn spezielles Tintenstrahlphotopapier verwendet wurde. Dies liegt darin begründet, daß es für jede Druckgröße eine ideale Datenmenge gibt: Ein zuviel an Daten bringt keine Qualitätssteigerung; ein zuwenig dagegen eine Qualitätsverringerung.

Vier nützliche Tips für den optimalen Photodruck:

  1. Stellen Sie in Ihrem Druckertreiber die korrekte Papiersorte ein und wählen Sie die maximal möglich Druckqualität (Auflösung) und - falls vorhanden - die Option für den Druck von Photos.
  2. Identifizieren Sie die bedruckbare Seite des Photopapieres. Die meisten Papiere können nur auf einer - der hellen, glänzenden - bedruckt werden.
  3. Achten Sie auf die korrekte Temperatur des Papieres. Ist es zu warm, trocknet die Tinte zu schnell, was die Bildqualität vermindert. Ist das Papier zu kalt, können die Farbtröpfchen aufgrund des längeren Trocknungsvorgangs am Rande "ausfransen".
  4. Werden mehrere Papierbögen nacheinander ausgedruckt, sollte sicher gestellt sein, daß diese nicht aufeinander liegen bleiben, da sie aneinanderkleben können. Manche Druckertreiber erlauben es, eine bestimmte Zwangspause zwischen den einzelnen Drucken vorzunehmen.

 

Digitalfotografie 07 / 2003

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