Olaf Otto Becker - Skulpturen der Veränderung

Olaf Otto Becker: Ilulissat 11, 2016 Bildgalerie betrachten Olaf Otto Becker: Ilulissat 11, 2016

Die Galerie f5,6 in München präsentiert noch bis zum 28. Januar 2017 in ihren Räumen die Fotoausstellung „Olaf Otto Becker – Skulpturen der Veränderung“.

Die Landschaft als Spiegel des modernen Lebens ist das zentrale Thema der fotografischen Arbeit von Olaf Otto Becker. Vor mehr als 25 Jahren – das Wort „Anthropozän“ war noch nicht in der Welt – hat er sich aufgemacht, die Spuren des Menschen in der Natur zu dokumentieren. Seinen Blick richtete er fortan auf gefährdete Lebensräume und die Auswüchse von Industrialisierung und Urbanisierung. Für die Ausstellung “Skulpturen der Veränderung” hat Olaf Otto Becker zum wiederholten Male die Küste vor Grönland besucht. Die Bilder dieser Serie sind während seiner Fahrten auf dem nebeligen Nordatlantik entstanden. Meer und Himmel haben darauf die gleiche Farbe, was es schwer macht, den Horizont zu bestimmen. Vor diesem Hintergrund wirken die Eisberge wie schwebende, fast unwirklich schöne Skulpturen. Olaf Otto Becker geht es allerdings nicht nur darum, die Schönheit dieser arktischen Skulpturen einzufangen, er führt uns auch ihre Vergänglichkeit vor Augen. Die Eisberge müssen daher als Mahnmale verstanden werden, an denen dramatische Veränderungen des Klimas sichtbar werden.

Olaf Otto Becker studierte Kommunikationsdesign und Philosophie, bevor er 1990 begann, sich der Landschaftsfotografie zu widmen. Becker arbeitet vorwiegend mit einen 8×10 Großformatkamera. Seine Fotografien sind bis heute in fünf monographischen Büchern publiziert und weltweit ausgestellt worden. Olaf Otto Becker, 1959 in Lübeck geboren, lebt und arbeitet in München.

Die Galerie f5,6 wurde im Jahr 2003 in München gegründet. Der Schwerpunkt der Galerie ist die zeitgenössische Fotografie, es werden aber auch Positionen der modernen Kunst sowie des 19. Jahrhunderts repräsentiert.

Weitere Informationen: www.f56.net

Fotoausstellungen 11 / 2016

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