Urlaubs-Fotobuch – Lieber heute statt morgen damit beginnen

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„Was Du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen“ – In diesem Sprichwort liegt bekanntlich viel Wahrheit auch dann, wenn es um das selbstgestaltete Urlaubs-Fotobuch geht. Da wird im Urlaub fotografiert was das Zeug hält. Die guten Vorsätze sind in diesem Jahr da, nun endlich auch ein Fotobuch mit den schönsten Impressionen vom Urlaub umzusetzen. Doch spätestens wenn man nach der Reise wieder zu Hause angekommen ist, hat einen der Alltag wieder und man verschiebt das Projekt auf einen späteren Zeitpunkt. „Aus den Augen aus dem Sinn“ ist da gern die Folge mit dem Ergebnis, dass das Fotobuchprojekt auf unbestimmte Zeit nach hinten verschoben wird. Jedes Mal, wenn einen Familie und Freunde nach den Urlaubsfotos fragen, so hat man nur die Option, sie über den Rechner oder beispielsweise Fernseher zu präsentieren. Fotogenuss sieht anders aus, denn der besteht nicht nur aus Sehen, sondern auch Fühlen. Dazu gehört, die Urlaubsfotos greifbar zu machen. Das gelingt wesentlich intensiver, wenn Bilder auf Papier wie beispielsweise in einem Fotobuch ausgegeben werden. Für das Fotobuch spricht auch, dass hier eine Auswahl mit den schönsten visuellen Urlaubsimpressionen erfolgt und man Familie und Freunde nicht mit Aufnahmen langweilt, die möglicherweise X-mal das Gleiche mit unterschiedlichen fotografischen Einstellungen zeigen.

Den Innovationen der Fotobuchanbieter ist es zu verdanken, dass die Erstellung eines selbstgestalteten Fotobuches mit Urlaubsimpressionen nicht nur ein Kinderspiel ist, sondern man bereits im Urlaub damit beginnen kann. Im Urlaub fünf bis zehn Minuten pro Tag für das Urlaubsfotobuch aufgebracht ist an Zeit mehr als überschaubar. Aber nicht nur das, denn mit dem letzten Urlaubstag gibt man den Druckauftrag und wenige Tage nach der Reise liegt das Urlaubsfotobuch fertig vor und man kann den Alltag beiseiteschieben und sich an seine Reise zurückerinnern. Nachstehend ein paar Tipps zum Projekt Urlaubs-Fotobuch.

  1. Das Reisefotobuch sollte den Urlaub möglichst lückenlos dokumentieren – das macht jedes Reisefotobuch nicht nur persönlicher, sondern auch lebendiger. Aufnahmen vom Packen des Koffers gehören ebenso in das Urlaubsfotobuch wie Impressionen vom Flughafen, dem Bahnhof oder der Autofahrt bis hin zur Unterkunft, sei es ein Hotel, eine Ferienwohnung oder auf dem Zeltplatz.
  2. Die typischen Sehenswürdigkeiten hält man natürlich für sich fest und die gehören auch in das Urlaubsfotobuch. Man sollte darüber hinaus jedoch mit der Kamera auch Motive aufspüren, die das Urlaubsland mit ausmachen. Oftmals sind es die kleinen Details, die für Knallerbilder jenseits des Bekannten sorgen. Vergessen Sie auch die Menschen um sich herum nicht – aber nähern Sie sich ihnen mit Ihrer Kamera bitte mit Respekt. Solange Sie Aufnahmen von Menschen beispielsweise nicht über soziale Netzwerke verbreiten, verletzen Sie auch das Persönlichkeitsrecht nicht.
  3. Während einer Reise sollte man seine Urlaubsfotos nicht nur sichern sondern bestmöglich bereits sortieren. Hier lautet deshalb die Empfehlung, aus den täglichen Aufnahmen am Abend, wenn man die Urlaubsimpressionen sowieso sichert, gleich die Besten für das Reisefotobuch als Kopie in einem Ordner abzulegen. Auf diese Weise muss man – wenn das Fotobuch nach der Reise erst erstellt wird – nicht 1.000 und mehr Aufnahmen sichten und auswählen.
  4. Im Urlaub bestmöglich bereits mit der Umsetzung des selbstgestalteten Urlaubsfotobuchs beginnen. Jeder Bilddienstleister bietet heute Fotobuch-Apps an – diese sind mehr als praktisch, denn mit ihnen kann man schon während des Urlaubs mit der Gestaltung seines Reisefotobuches beginnen. Natürlich funktionieren diese Fotobuch-Apps auch auf den Smartphones – wir empfehlen jedoch das Tablet mit dem größeren Display. Darüber kann beispielsweise die Bildqualität wesentlich besser beurteilt werden.
  5. Kameras sind bei Urlaubsreisen das bevorzugte Aufnahmemedium. Hier und da wird man aber auch Schnappschüsse mit seinem Smartphone einfangen. Inzwischen ist die Aufnahmequalität von Smartphones ausreichend, dass die Bilder auch mit in das Urlaubsfotobuch aufgenommen werden können. Ob nun Kamera oder Smartphone, man sollte immer in der höchstmöglichen Auflösung fotografieren. Nichts ist ärgerlicher, als wenn schon in der Fotobuch-Vorschau erkennbar ist, dass die Fotos (z.B. unscharf, falschfarbig, grobkörnig) technisch nicht einwandfrei sind. Erhalten Sie bei der Erstellung des Fotobuchs den Warnhinweis, dass die Bilddaten für die gewählte Bildformatgröße nicht ausreichend sind, dann sollten Sie die Aufnahme entsprechend verkleinern oder gegen eine andere austauschen.
  6. Je nach Fotobuchanbieter muss man entweder die Fotobuchsoftware herunterladen oder die Fotobuchgestaltung erfolgt online ohne das Herunterladen von Software. Beides hat seine Vorteile. Erfolgt die Fotobuchgestaltung online so setzt dies eine stabile Internetverbindung voraus. Wichtig ist von Zeit zu Zeit das Fotoprojekt zu speichern. Soll der Druckauftrag online an den Fotobuchanbieter erteilt werden, dann ist hierfür eine stabile Internetverbindung notwendig.
  7. Zu Beginn der Fotobucherstellung muss man sich für ein Fotobuchformat entscheiden. Die Größe macht‘s – sie steht dafür, Aufnahmen wirkungsvoll jenseits der Briefmarkengröße präsentieren zu können. Das Angebot an Buchformaten ist umfangreich von Mini bis XXL. Auch hinsichtlich der Einbände gibt es nichts was es nicht gibt. Einem festen Bucheinband wie dem Hardcover ist in jedem Fall der Vorzug zu geben, wird das Reisefotobuch doch sehr oft in die Hand genommen. Möchte man eine einzelne Aufnahme über eine Doppelseite präsentieren, so ist auf die Fotobuchbindung zu achten – nichts ist ärgerlicher als wenn ein Teil der Aufnahme in dieser verschwindet.
  8. Am Fotobuchumfang sollte man nicht geizen. Stellt man während des Urlaub-Fotobuchprojektes fest, dass man mit der zunächst angedachten Seitenzahl nicht ausreicht, so lässt sich diese problemlos aufstocken.
  9. Die Software zur Fotobucherstellung ist umfangreich und selbsterklärend. So kann man festlegen, wie viele Aufnahmen man pro Buchseite zeigen möchte und ob sie beispielsweise gerahmt sein sollen. Auch hinsichtlich der Hintergründe ist das Angebot umfangreich. Je nach Anbieter gibt es thematische Schwerpunkt mit unter anderem Urlaub. Bei der Hintergrund-Auswahl sollte man darauf achten, dass die Bildaussage durch ihn gestärkt und nicht geschwächt wird. Zudem sollte man den Hintergrund nicht zu oft wechseln, denn das macht das Reisefotobuch bei der Betrachtung schnell sehr unruhig. Bei einer Urlaubsrundreise bietet es sich an, die einzelnen Stationen durch unterschiedliche Hintergrunde kenntlich zu machen.
  10. Auch wenn in einem Urlaubsfotobuch die Fotografien im Mittelpunkt stehen so darf der Text nicht fehlen. Personennamen sollte man beispielsweise ebenso aufführen wie die einzelnen Stationen bei einer Rundreise. Damit das Reisefotobuch nicht zu unruhig wird, empfiehlt es sich, sich für das gesamte Werk für eine Schriftart und maximal zwei bis drei (Überschrift, textliche Ausführungen, Bildunterschriften) unterschiedliche Schriftgrößen zu entscheiden.
  11. Tippfehler passieren immer wieder – eine Schlusskorrektur ist am Ende des Fotobuchprojekts ratsam. Besonderes Augenmerk sollte auf den Überschriften liegen, schleichen sich hier doch bevorzugt Fehler ein.

Fotobuch selbstgemacht 07 / 2017

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