Babyfotobuch - Ein Muss für alle Eltern

Babyfotobuch
Es gleicht einem Wunder der Natur, wenn ein neuer Erdenbürger das Licht der Welt erblickt. Da wird fotografiert und gefilmt was das Zeug hält. Diese Aufnahmen sind es, die die einzelnen Stationen der Entwicklungen, die im Nu zu vergehen scheinen, dauerhaft festhalten. Dass es diese Aufnahmen mehr als wert sind, von irgendwelchen Speichermedien, wie Festplatten, befreit zu werden, versteht sich von selbst. Heute ist das selbstgestaltete Fotobuch die erste Wahl, wenn es beispielsweise darum geht, die Entwicklung des Sprösslings dauerhaft zu dokumentieren. Ein Fachmann muss man übrigens auf dem Gebiet der Fotobucherstellung, die ein Kinderspiel ist, nicht sein. Die Bilddienstleister warten mit Software auf, die es jedem – also auch Einsteigern und Personen mit geringen PC-Kenntnissen – ermöglicht, zu tollen visuellen Ergebnissen zu gelangen. Und wer es ganz bequem mit minimalem Zeitaufwand haben möchte, der aktiviert den Fotobuchassistenten und im Handumdrehen ist das Fotobuch beim Bilddienstleister in der Fertigung.

Vor der Geburt – Wachsender Babybauch

Eine Bereicherung für jedes Fotobuch des zur Welt kommenden Erdenbürgers stellen für uns die Phasen vor der Geburt dar. Auf der Hand liegt es da, die Veränderungen der werdenden Mutter zu dokumentieren und dementsprechend bildlich festzuhalten, wie der Bauch an Umfang gewinnt. Jede Woche beziehungsweise Monat ein Selbstporträt vor immer dem gleichen Ambiente ist beispielsweise eine Idee. Um diesem Projekt zeitlich losgelöst vom Partner nachgehen zu können, bietet sich eine Kamera mit Selbstporträtfunktion an. Ein Stativ ist natürlich Pflicht. Hier sollte man, wenn ein nahezu identischer Ausschnitt gewünscht ist, auf dem Boden markieren, wo das Stativ positioniert wurde – wer hat schon Lust darauf, wenn ein Stativ nahezu neun Monate in den eigenen vier Wänden im Weg rumsteht. Zudem sollte man sich die Kameraeinstellungen notieren. Mit diesen Aufnahmen kann man beispielsweise das Babyfotobuch beginnen – alle auf einer Seite.

Neben diesen Aufnahmen von der werdenden Mutter können/sollten auch die Ultraschallaufnahmen von den Kontrolluntersuchungen im Babyfotobuch berücksichtigt werden. Textliche Ausführungen beispielsweise zu den Essensgelüsten oder als man dem Partner offenbarte, dass man schwanger ist, stellen aus unserer Sicht eine wertvolle Bereicherung für dieses so unerlässliche Zeitdokument dar. Fehlen sollten in so einem Fotobuch auch die zahlreichen Vorbereitungen im Vorfeld nicht, wie beispielsweise das Einrichten des Kinderzimmers. Dazu gehört die Renovierung genauso wie das zusammenbauen der Möbel und das Aufstellen oder der Besuch bei der Schwangerschaftsgymnastik.

Während der Geburt

Babyfotobuch
Die Geburt ist aus unserer Sicht etwas sehr Intimes. Inwieweit man diese bildlich dokumentiert, muss jeder für sich entscheiden. Rücksicht gilt es in jedem Fall auf die werdende Mutter zu nehmen und möglicherweise lieber die Hand zu halten, als den Auslöser der Kamera zu aktivieren. Inwieweit Aufnahmen von der Geburt in das Fotobabybuch aufgenommen werden hängt sicherlich auch davon ab, welchem Personenkreis es zugänglich gemacht wird. Ist dieser sehr groß, so würden wir diese Aufnahmen sicherlich nicht in dem Babyfotobuch verewigt wissen wollen. Eine Option ist natürlich ein Fotobabybuch für einen großen Kreis zu erstellen und ein Exemplar nur für sich, den Partner und den Sprössling.

Nach der Geburt – Am besten täglich fotografieren

Sobald der neue Erdenbürger das Licht erblickt hat, darf der Auslöser nicht mehr stillstehen. Machen Sie am besten täglich wenigstens zehn Bilder – die besten davon kommen in das Fotobabybuch. Hochwertige Kompaktkameras sowie Kameras für Wechseloptik – also kompakte System- und Spiegelreflexkameras – bieten sich für das Ablichten des Neugeborenen an. Smartphones sind, je nach Modell und Lichtverhältnissen nur bedingt geeignet. Wichtig ist, dass in den ersten Lebensmonaten auf den Blitz verzichtet wird, denn die Augen von Neugeborenen und Babys sind extrem lichtempfindlich. Dies ist auch der Grund dafür, warum man in der Regel mit einer Kamera und ihren zahlreichen Features sowie größeren Sensoren als Aufnahmegerät deutlich besser beraten ist als mit einem Smartphone.

In jedem Fall sollte man auch das Thema Video im Blick haben. Nahezu alle Kameras verfügen heute über eine Videofunktion. Je nach Aufnahmegerät bieten diese Videoqualitäten, die für Hollywoodproduktionen herangezogen werden. Diese Filmsequenzen können beispielsweise mittels QR-Codes spielend leicht in Fotobücher integriert werden. Eine weitere Option zur Videopräsentation ist das Fotobuch mit Bildschirm, das auf der photokina 2014 vorgestellt wurde.

Fotobuch gestalten

Wie eingangs schon ausgeführt, ist die Gestaltung von Fotobüchern ein Kinderspiel. Zunächst gilt es, sich für ein Format zu entscheiden, die von mini bis XXL-Panorama reichen. Wir geben einem größeren Format immer den Vorzug, denn hier kommen die Aufnahmen Ihres Sprösslings besser zur Geltung. Beim Einband geben wir dem Hartcover, Leinen oder Leder den Vorzug vor dem Softcover. Die Bilddienstleister stellen für die Buchinnenseiten ein breites Portfolio an Hintergründen zur Verfügung – speziell auch zum Thema Baby. Für wie viele Aufnahmen man sich pro Fotobuchseite entscheidet, ist Geschmackssache. Alle Bilddienstleister geben Vorschläge für mögliche Seitenlayouts – wir favorisieren weniger Fotos pro Seite. Bei der Bestellung sollte man die eigenen Eltern, Schwiegereltern oder beispielsweise die Paten nicht vergessen – also lieber ein Exemplar mehr in Auftrag geben.

Fotobuch selbstgemacht 03 / 2015

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