Fotobuch selbstgemacht - Große Vielfalt an Einbänden und Bindungen

Hardcover (Quelle: posterXXL) Bildgalerie betrachten Hardcover (Quelle: posterXXL)

Selbstgestaltete Fotobücher liegen absolut im Trend – immer mehr Verbraucher entdecken dieses Produkt für sich, um ihre digitalen Bilddatenschätze zu befreien, dauerhaft zu konservieren und lebendig zu halten. Kleben war sozusagen gestern – heute sind selbstgestaltete Fotobücher das Maß aller Dinge. Das Angebot der Bilddienstleister, aber auch der FineArt-Papierhersteller gewinnt weiter an Breite. Damit verbunden ist ein wachsendes Portfolio an schier grenzenlosen Möglichkeiten. Wer über keinen eigenen Fotodrucker verfügt, der wird auf das umfangreiche Angebot der Bilddienstleister zurückgreifen. Bereits beim Einband hat man als Konsument eine große Auswahl, die sich sehen lassen kann. Für welchen Einband man sich entscheidet, ist zum einen Geschmackssache und zum anderen auch abhängig vom Anlass. Für Fotobücher zum Jubiläum oder beispielsweise von der Hochzeit werden besonders hochwertige Einbände, wie Leder, Leinen oder 3D, bevorzugt. Nachstehend eine Übersicht – die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt – über die gängigsten Fotobuch-Einbände.

Hardcover

Beim Hardcover handelt es sich um einen festen Einband, der meist aus Karton oder Pappe besteht. Er unterscheidet sich dadurch vom Softcover, dessen Einband aus flexiblem Material besteht. Hardcover gilt als sehr stabil. Je nach Bilddienstleister können Vorder- und Rückseite sowie der Buchrücken individuell gestaltet werden. In der Regel wird der Coverdruck laminiert, wodurch der Einband gegen Beschädigungen geschützt ist.

Softcover, geklebt oder geklammert

Charakteristisch für die Softcover-Ausführung ist der weiche Umschlag aus flexiblem Material. Der Einband, der dem eines Taschenbuchs ähnelt, wird oftmals auch als broschiert bezeichnet. Vorder- und Rückseite können individuell gestaltet werden. Softcover gilt als weniger robust als beispielsweise das Hardcover. Softcover wird geklebt oder als „Heft“ geklammert angeboten.

Filz

Der Buchdeckel ist mit Filz versehen, der je nach Bilddienstleister auch am Buchrücken individuell bestickt werden kann. Filz gilt als Trendmaterial von Modedesignern und Innenarchitekten. Der weiche Naturstoff liegt angenehm in der Hand und ist sehr strapazierfähig. Schon allein aufgrund des Filzes-Einbandes wirkt das Fotobuch sehr hochwertig.

3D

Beim 3D-Cover handelt es sich um einen Einband aus Hardcover mit visuell sehr ansprechendem 3D-Druck, der jederzeit und ohne 3D-Brille visuell überaus wirkungsvoll ist. Die 3D-Motive werden vom Bilddienstleister zur Verfügung gestellt.

Spiralbindung

Die Spiralbindung kennt man beispielsweise von Collegeblocks. Hierbei handelt es sich um eine doppelte Ringbindung aus verchromtem Metall. Der Außeneinband ist in der Regel aus stabilem, mitunter transparenten Material.

Heftbindung

Die Grammatur des Heftumschlags beträgt in der Regel 150 g/m². Ein Merkmal des Fotohefts ist, dass die Innenseiten die gleiche Papierstärke haben wie der Einband. Das zweite Kennzeichen ist die Klammerheftung wie bei einer Broschüre mit Rückstichbindung. Mit dem geringen Gewicht und der Biegsamkeit liegt ein typischer Heftcharakter vor.

Echtledercover, geschraubt oder gebunden

Das Echtledercover gilt als sehr edel, dessen Qualität man sofort fühlt und das sehr unempfindlich gegen Außeneinflüsse, wie Verschmutzungen, ist. Echtledercover ist sehr stabil und wird geschraubt oder gebunden angeboten. Beim der geschraubten Variante werden die Innenseiten seitlich mit dem Lederbuchdeckel verschraubt. Je nach Anbieter werden Echtledercover in unterschiedlichen Farben wie Schwarz, Weiß und verschiedenen Brauntönen angeboten.

Leinen, geschraubt oder gebunden

Hardcover mit Leinen dessen Haptik angenehm weich und hochwertig ist. Leineneinbände werden geschraubt oder gebunden angeboten. Bei der geschraubten Variante werden die Innenseiten mit den Leinenbuchdeckeln verschraubt – dies wirkt zeitlos elegant.

Fotobuch selbstgemacht 10 / 2016

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