Fotojahrbuch 2016 - Beliebte Geschenkideen zum Weihnachtsfest

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Wie der Photoindustrie-Verband (PIV) kürzlich mitteilte, gehören selbstgestaltete Fotobücher zu den beliebtesten Weihnachtsgeschenken in der Familie sowie unter Freunden und zwar generationsübergreifend. Schaut man sich aktuell die eingehenden Druckaufträge bei den Bilddienstleistern an, so stehen in diesen selbstgestalteten Werken Familie und Freunde im Blickpunkt. Besonders beliebt sind in diesem Bezug die sogenannten selbstgestalteten Fotojahrbücher, also Werke, die mit ihren Fotografien ein Spiegelbild des ganzen Jahres von Januar bis Dezember sind. Hat man bereits im letzten Jahr ein solches selbstgestaltetes Fotojahrbuch verschenkt, so sind die Erwartungshaltungen bei denjenigen sehr groß, die auf eine Fortsetzung hoffen.

Für alle Neueinsteiger, die sich in diesem Jahr erstmalig in der Erstellung eines Fotobuches probieren möchten: Fotobücher selbst zu gestalten setzt keine besonderen Computer-Kenntnisse voraus. Die Fotobuchanbieter haben ihre rundum Sorglos-Pakete ausgeweitet. Im Fokus der Fotobuchsoftware-Entwicklungen stand zurückliegend, dass man innerhalb kürzester Zeit zum fertigen Fotobuch gelangt. Eine weitere Option ist, alles dem Fotobuchassistenten zu überlassen, der nach der Bildauswahl die komplette Gestaltung des Fotobuches übernimmt. Immer wieder ist in Bezug auf Imaging von smarten, also intelligenten, Lösungen die Rede. Solche Fotobuchassistenten sind smart und verlässlich.

Fotojahrbücher sind so beliebt – und hier bitte als Geschenkidee nicht nur an die Familie und Freunde denken, sondern auch an sich selbst – weil die Jahres-Highlights in einem Werk gebündelt werden können. Auch Jahre später weiß man beim Durchblättern nicht nur wann was war, sondern ruft mit diesen selbstgestalteten Fotobüchern Erinnerung wieder wach. Bilder – und erst jene die zu Papier gebracht werden und die noch mehr Sinne ansprechen – sind mit ihren visuellen emotionalen Botschaften für uns Menschen pures Lebenselixier.

Gliederung – Jahreszeiten oder Monate

Fotojahrbücher können beispielsweise in die vier Abschnitte der Jahreszeiten oder in die 12 Monate Januar bis Dezember untergliedert sein. Gerade, wenn man in einem Monat mal eine Fotopause eingelegt hat, dann bietet sich die Gliederung des Fotojahrbuches in die vier Jahreszeiten an. Die Seitenzahlen sollten für jede Jahreszeit bzw. jeden Monat identisch gewählt werden. Logischerweise umfassen die Jahreszeiten mehr Fotobuchseiten als ein Monat. Unterteilt man das Buch in Jahreszeiten, dann sollte man pro Jahreszeit wenigstens 10 Seiten veranschlagen. Wie PIV berichtet, werden drei Aufnahmen im Durchschnitt auf einer Seite platziert. Das würde bedeuten, dass man rund 30 Aufnahmen pro Jahreszeit auswählen muss. Zehn Fotobuchseiten sind also, auch vor dem Hintergrund, dass man die eine oder andere Aufnahme auch mal größer herausstellen möchte, nicht wirklich viel. Veranschlagt man grob 30 Aufnahmen pro Jahreszeit, dann würden wir im Vorfeld etwa 40 Bilder vorauswählen. Während der Fotobuchgestaltung zeigt sich vielfach, dass eine Aufnahme, die man nicht im Blickpunkt hatte, oftmals die bessere Wahl ist.

Bildauswahl treffen

Bevor es an die Festlegung des Formates und der Seitenzahl geht, dürfte die größte Herausforderung in der Auswahl der bildlichen Highlights liegen. Anders als in Zeiten der analogen Fotografie, wo jeder Bundesbürger im Jahresdurchschnitt drei Filme à 36 Aufnahmen fotografierte, sind es heute mehrere hundert, wenn nicht tausende Aufnahmen. Manche sprechen gar von der Bilderflut. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass man auch von der Bilderflut sprach, als der Kleinbildfilm aufkam.

Ein gut geführtes Bildarchiv erleichtert die Bildauswahl ungemein. Aber Hand aufs Herz: trotz aller guten Vorsätze hält hier und da auch immer wieder der kleine Schlendrian Einzug. Ganz herausfordernd wird es, wenn die Aufnahmen mit unterschiedlichen Aufnahmegeräten gemacht wurden und sich die Speicherkarten noch in diesen befinden. Für diesen Fall muss man etwas mehr Zeit für die Bildauswahl einplanen. Je früher man vor der Fotobuchgestaltung damit anfängt, umso besser. Man sollte von den Aufnahmen, die man in das Fotobuch aufnehmen möchte, eine Kopie erstellen und diese in einem neu angelegten Ordner wie Jahreszeit, Unterordner Frühling oder Ordner Jahr 2016 und Unterordner Januar ablegen.

Am Anfang steht das Inhaltsverzeichnis

Ratsam ist es, das Fotojahrbuch mit einem Inhaltsverzeichnis zu beginnen. Hier kann man nur Text ausführen – das ist aber langweilig. Viel schöner ist es, hier schon das Highlightbild des Monats beziehungsweise der Jahreszeit abzubilden. Damit man später beim Blättern des Fotojahrbuchs auch erkennt, wann ein neuer Monat beziehungsweise eine neue Jahreszeit beginnt, empfiehlt sich eine spezielle Übersichtsseite zu entwerfen, die einen bereits einstimmt. Sehr beliebt ist auch der Wechsel der Hintergrundfarbe je nach Jahreszeit beziehungsweise von Monat zu Monat.

Fotobuch selbstgemacht 11 / 2016

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