Fotojahrbuch 2017 - Jetzt beginnen

Mit dem ersten Feuerwerkskörper, der das neue Jahr 2017 ankündigt, sollte man bereits das selbstgestaltete Fotojahrbuch 2017 fest im Blick haben. Wer Fotobücher mit seinen Fotos selbst gestaltet ist nicht nur In – gehören Fotobücher doch zu den gefragtesten Produkten der Bilddienstleister – sondern der befreit auch seine digitalen Aufnahmen und hält damit seine Erlebnisse lebendig. Jede Aufnahme, die nicht ausgegeben wird fristet ein unbeachtetes Dasein auf der Festplatte oder im Smartphonespeicher. Aber nicht nur das. Betrachtet man diese Aufnahmen lediglich über das Display so sind sie flüchtig. Erst wenn wir Fotografien auf Medien wie das Papier ausgeben, sind sie für uns greifbar und bleiben in unserem Gedächtnis.

Fotojahrbuch 2017

Beginnt das neue Jahr so haben die meisten unter uns feste Vorsätze. Einer dieser sollte das Fotojahrbuch 2017 mit dem Jahreswechsel sein. Jeder der das Fotojahrbuch als festgesetztes Projekt versteht der wird Zeit gewinnen und kurz vor Ablauf des laufenden Jahres ist es nur noch eine Kleinigkeit, die Bestellung in Auftrag zu geben.

Bilddaten – Fotos sortieren mit der passenden Struktur spart Zeit

Mit der wachsenden Anzahl und Nutzung von unterschiedlichsten Aufnahmegeräten steigt die Zahl der Aufnahmen, die man innerhalb eines Jahres macht. Wenn man gleich zu Beginn des neuen Jahres sich eine Struktur der Sortierung auferlegt, so spart dies pure Zeit. Ein Fotojahrbuch kann in die 12 Monate Januar bis Dezember untergliedert sein oder auch in die vier Jahreszeiten. Entsprechend der Gliederung sollte man auch seine Fotos in den entsprechend angelegten Ordnern ablegen. Dies kann über selbst angelegte Ordnerstrukturen auf der Rechneroberfläche erfolgen. Sehr hilfreich und mit einer großen Zeitersparnis sind Programme wie Adobe Lightroom, die auf die Sortierung und Bildoptimierung spezialisiert sind. Je höher die Anzahl an Aufnahmen ist, die man in einem Jahr macht, desto ratsamer sind spezielle Programme für die Verwaltung der Fotos.

Für das Projekt Fotojahrbuch 2017 ist es ratsam, in festen Intervallen wie wöchentlich, monatlich oder wenigstens einmal im Quartal die Fotos auszuwählen, die man vorsieht. Es empfiehlt sich, diese Aufnahmen in einem separaten Jahrbuch-Ordner als Kopie zu speichern. Selbst wenn man das Fotobuch in die vier Jahreszeiten untergliedern so ist es ratsam, Unterordner für die einzelnen Monate anzulegen.

Fotojahrbuch – Grundstruktur

Ist es nicht das erste Fotojahrbuch aus der eigenen Feder, so wird die Grundstruktur des Fotojahrbuches 2017 dem der Vorgänger gleichen. Stellt man sich erstmalig der Fotojahrbuchthematik, so sollte eine Grundstruktur festgelegt werden.

Sind die Aufnahmen herausgesucht, sollten Sie sich vor der eigentlichen Buchgestaltung einen Gesamtüberblick verschaffen und überlegen, wie Sie Ihr Werk gliedern möchten. Wollen Sie ihr Fotobuch nach Monat, Jahreszeit oder Ereignissen wie etwa Geburtstagen oder Urlaub(en) strukturieren? Entscheiden sie nach ihrem persönlichen Geschmack. Ein Richtig oder Falsch gibt es dabei nicht. Ratsam ist es, wenn das Strukturprinzip durch entsprechende Designelemente unterstützt wird. Bei einer Gliederung nach Monaten ist es beispielsweise eine gute Idee, die Monatsnamen zu Beginn eines jeden hübsch gestaltet einzufügen. Noch besser ist eine passend layoutete Kapitel-Startseite, zum Beispiel für den Frühling mit hellem Grün und einem blühenden Baum.

Fotojahrbuch – Format

Wer ein spezielles Fotojahrbuch möchte, kann aus einer breiten Palette an Fotobuch-Produkten von etwa 10×15 cm bis hin zu DIN A3 Quer verschiedenste Größen wählen. Für das Fotojahrbuch empfehlen wir mindestens das Format A4, denn in 365 Tagen hat sich meistens einiges an Bildern angesammelt, die ein kleines Fotobuch kaum ausreichend präsentieren kann.

Neben der Größe muss man sich außerdem für ein Herstellungsverfahren entscheiden. Echtfotobücher – manchmal auch Premium-Bücher genannt – verfügen über relativ dicke Seiten, die auch über die Doppelseite hinweg plan liegen. Digitaldrucke dagegen haben in der Regel eine Klebebindung und wirken daher wie konventionelle, gedruckte Werke aus dem Buchhandel. Ist man unsicher, dann sollte man sich Musterbücher im Handel anschauen. Ein wichtiger Aspekt kann dabei helfen: Echtfotobücher können bei den meisten Fotoservices nur maximal 100 Seiten umfassen und sind dann sehr schwer und dick. Digitaldrucke werden dagegen bis zu über 400 Seiten angeboten.

Passendes Layout

Nicht nur die Fotografie, sondern auch das Gestalten von Fotojahrbüchern ist ein absolut kreativer Prozess. Ideen, auch außerhalb des gewohnten erhöhen die persönliche Note. Um beispielsweise das Layout noch besser den verschiedenen Jahreszeiten anzupassen, bieten die meisten Fotobuchprogramme eine breite Auswahl an Hintergründen und Clip-Arts an. Wegen der Harmonie ist es wichtig darauf zu achten, dass die Farben zu denen der Fotos und der Jahreszeit passen. Warme Farben wie Gelb und Rot eignen sich eher für den Sommer, kalte wie Blau eher für den Winter.

Fotojahrbücher – Textliche Ausführungen

Einzelne Bilder sagen zwar mehr als tausend Worte und im Fotojahrbuch sollen natürlich die Aufnahmen im Mittelpunkt stehen. Dennoch kommen Fotojahrbücher nicht ganz ohne Text aus. Ratsam ist beispielsweise eine kurze Beschreibung wie man den Jahreswechsel gegangen hat und auch mit wem. Die Urlaubsimpressionen dürfen natürlich in einem Fotojahrbuch auch nicht fehlen – hier sollte man kurz ausführen wohin die Reise ging. Auflockernd sind zudem Zitate beispielsweise von der Familie und Freunden. Wichtig ist bei textlichen Ausführungen auf Rechtschreibung und Tippfehler zu achten, denn sonst ärgert man sich nach Erhalt des fertigen Werkes. Ratsam ist eine zweite Person, die das Fotojahrbuch vor der Bestellung auf Fehler liest.

Fotojahrbücher – Zeitdokument

Außerhalb der visuell persönlich Erlebnisse und diese im Fotojahrbuch festgehalten, wird dieses zu einem noch wichtigerem Zeitdokument, wenn man allgemeine Informationen zum Jahr hinterlegt. Wir alle kennen die Jahresrückblicke in den Medien – die für einen herausragenden können in das Fotojahrbuch ebenso aufgenommen werden wie zum Beispiel Preistafeln vom Bäcker, Supermarkt etc.

Fehlermeldungen nicht ignorieren

Beim Fotojahrbuch verwendet man häufig Bilder von verschiedenen Aufnahmegeräten. Manche, wie etwa Smartphones verfügen jedoch unter Umständen nicht über eine ausreichende Auflösung, um die Bilder in hoher Qualität im Fotojahrbuch drucken zu können. Nahezu alle Fotobuchprogramme warnen bei potenziellen Qualitätsproblemen. Diese Hinweise sollte man ernst nehmen. Um die Qualitätswarnung verschwinden zu lassen reicht es, wenn Sie ein Foto einfach kleiner darstellen. Es muss nicht komplett herausgenommen werden.

Fotobuch selbstgemacht 12 / 2016

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