Berlin fotografieren - Architekturschätze und geheime Orte

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Berlin, du bist die Stadt, die sich ewig neu erfindet, eine Metropole, die einen nie mehr loslässt. Im Krieg zerstört, im Kalten Krieg Symbol der Ost-West-Teilung und nach der Wende trendig, kultig und kreativ, hinterließ jede Zeitepoche deutliche Spuren. Ein buntes Paradies für Fotografieliebhaber und Motivjäger.

Die Autoren nehmen den Interessierten mit zu den schönsten Fotoschätzen Berlins. Das Buch ist nach Fototouren aufgebaut, die sich sowohl thematisch, als auch lokal unterscheiden. Bei diesen »Berliner Fotoexkursionen« bekommt man genaue Ortsangaben, tolle Geschichten zum Ort, wertvolle Fototipps und viele inspirierende Fotografien.

Mit diesem Fotoscout fotografiert man Architekturperlen der Ostmoderne und des Brutalismus, prachtvolle U-Bahnhöfe, imposante Industriebauten aus der Gründerzeit und geheime Lost Places. In einem zweiten Band, der in der gleichen Reihe erscheint, führen die Touren in verborgene Hinterhöfe und gemütliche Kieze des alten Berlin, zeigen urbane Stadtlandschaften mit Streetart und verfallene Brachen, und das liebevolle Lächeln einer lebendigen Stadt. Guten Tag, Berlin!

Aus dem Inhalt:

  • Tour 1: Von Arbeiterpalästen zur Ostmoderne (Weltzeituhr | Brunnen der Völkerfreundschaft | Fernsehturm | Haus des Lehrers | Haus des Reisens | Haus der Statistik | Filmtheater International | Café Moskau | »Schwebender Ring« am Strausberger Platz | prächtige Wohnpaläste der Arbeiter)
  • Tour 2: Das Hansaviertel – Die Stadt von Morgen (Die Akademie der Künste | Oscar-Niemeyer-Haus | »Zeilen«-Hochhaus | Hansaplatz)
  • Tour 3: Unterwegs im Berliner Untergrund (Heidelberger Platz (U3) | Fehrbelliner Platz (U3/U7) | Siemensdamm (U7) | Auftauchen in die Siemensstadt | Rohrdamm (U7) | Auftauchen zur Siemensbahn | Paulsternstraße (U7) | Auftauchen in die Westernstadt | Rathaus Spandau | (Endstation U7))
  • Tour 4: Die Friedrichstadt – Brutal Normal (Friedrichstraße | Russisches Haus | Tschechische Botschaft | Detlev-Rohwedder-Haus | E-Werk | Europahaus | Rosaroter Turm | Kreuzberg Tower | Jüdisches Museum | Mehringplatz | kunterbunter Elefant | Tommy-Weisbecker-Haus | Tempodrom)
  • Tour 5: Sport und Beton (U-Bahnhof | Olympiastadion (U2) | Olympiastadion (U2) | Glockenturm und die Langemarckhalle | Deutsche Sportforum/Haus des Sports | Haus des Rundfunks | Funkturm | International | Congress Centrum (ICC) | Dresselsteg | Lietzensee)
  • Tour 6: Elektropolis und Industrieruinen (VEB Bärenquell-Brauerei | Treskowbrücke an der Spree | Rathenau-Hallen | Industriesalon | Kraftwerk und Umspannwerk Oberspree | Kabelwerk Oberspree (KWO) | Vom Verfall zur modernen Forschung | Peter-Behrens-Bau | Batterien- und Akkumulatorenwerk | FEZ – der Volkspark Wuhlheide)
  • Tour 7: Verfallene Schönheiten entlang des RE 7 (Beelitz Heilstätten | Südwestkirchhof Stahnsdorf | ehemaliger Kontrollpunkt Dreilinden | NSA-Abhörstation auf dem Teufelsberg | Rummelsburg | BER – Berlin-Brandenburg Airport | Verbotene Stadt Wünsdorf)

Über den Autor:

Andreas Böttger ist 1975 in Templin geboren und lebt seit seinem dritten Lebensjahr in Berlin. Während seines Studiums der „Digitalen Medien“ ging er verstärkt seinem Interesse nach, „geheime Orte“ in Berlin zu erkunden und deren historische Details zu erforschen. Berlin galt schon immer als seine Leidenschaft und so kam in mehr als 20 Jahren ein umfangreiches Archiv an Orten, Geschichten und Bildern zusammen. Diese Leidenschaft teilt er inzwischen auch mit vielen Zeitzeugen, Freunden und Menschen in Heimat- und Kultur-Vereinen. Zusammen mit seinem langjährigen Schulfreund Thilo Wiebers gründete er schließlich 2010 die Firma go2know und verwirklichte die Idee, mit Fototouren und Fotowalks allen interessierten Menschen den Zugang zu verlassenen Orten, die sonst nicht betreten werden können, zu ermöglichen.

Nancy Jesse ist 1981 geboren und in Wörlitz, einem kleinen Städtchen mitten im Dessau-Wörlitzer Gartenreich, aufgewachsen. Seit mehr als 10 Jahren lebt und arbeitet sie in ihrer Wahlheimat Berlin. Schon immer Fotografiebegeistert, weckte eine Indienreise die Leidenschaft voll und ganz. Aus einem Reiseblog für Freunde und Familie wurde ein Blog, in dem sie mit ihren Lesern aus aller Welt sowohl ihre analogen sowie digitalen Fotografien teilt, als auch ihre Liebe zu Berlin. 2015 gab sie ihren Job als Grafikerin auf und arbeitet seitdem als freie Fotografin. Sie portraitiert Menschen und (Stadt-)-Landschaften und fotografiert freie Projekte mit Bezug zu Berlin und den Menschen, die hier leben.

dpunkt.verlag, 280 Seiten, komplett in Farbe, Broschur, ISBN Print: 978-3-86490-463-9, € 22,90 (D)

Fotobücher 10 / 2017

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