Die Regeln der Fotografie und wann man sie brechen sollte

Die Regeln der Fotografie und wann man sie brechen sollte Bildgalerie betrachten

Die Motive die von Fotografen festgehalten werden haben sich in den letzten 50 Jahren nicht geändert. Die Art und Weise wie Motive fotografisch in Szene gesetzt werden aber schon. Dies ist zum einen auf die Innovationen mit Aufnahmebereich zurückzuführen, die einen wesentlich größeren Spielraum in der Bildsprache bieten. Zum anderen sind die jährlich auszumachenden Aufnahmetrends aber auch ein Resultat dessen, bestehende fotografische Regeln bewusst zu durchbrechen, um eine neuerliche Sicht auf die Motive zu geben, aber auch, um sich mit seinen Fotografien von den wachsenden Bilderbergen abzuheben. Die Neuerscheinung „Die Regeln der Fotografie und wann man sie brechen sollte“ ist ein lesenswertes Kompendium über fotografische Regeln. Gute Fotografie ist nämlich gleichermaßen Handwerk und Kunst. Um das Handwerk jedoch zu erlernen, braucht es ein Grundgerüst an Wissen und Regeln. Diese Regeln sind nützlich und bilden die Basis für gelingende Fotografie. Wenn man diese Regeln kennt, dann kann man sie zielgerichtet auch bewusst brechen, denn Regeln können auch einengen, können die kreative Entwicklung behindern. Viele Fotografen sind versucht zu experimentieren und neue Wege zu gehen. Wenn Sie also ernst machen möchten mit »think outside the box«, wenn Sie den Auto-Modus Ihrer Kamera ausschalten wollen, dann findet man in diesem Buch hunderte von Anregungen und Tipps für eine kreative, künstlerische Fotografie. Der Autor lässt einen die intuitive, spontane und weitgehend regelfreie Fotografie entdecken.

Verlag dpunkt, 192 Seiten, vierfarbig, broschiert, ISBN 978-3-86490-484-4, € 24,90 (D)

Fotobücher 01 / 2018

Kommentare

Es wurden noch keine Kommentare zu diesem Artikel abgegeben.

Artikel kommentieren
* Diese Felder müssen ausgefüllt werden