Minimalistische Fotografie

Sich für den Bilderfolg auf das Wesentliche in der Fotografie zu fokussieren heben wir in unseren Beiträgen „Fotografieren in der Praxis“ immer wieder hervor. Die Neuerscheinung „Minimalistische Fotografie“ wendet sich genau diesem Thema zu. Was auf den ersten Blick so einfach klingt, ist es in der Praxis nicht. Oftmals lässt man sich dazu verleiten, alles in seinen Fotografien zeigen zu wollen, was man wahrnimmt. Konzentration auf das Wesentliche bedeutet in der konsequentesten Form Minimalismus, also die Reduktion auf die Essenz eines Bildes bis hin zur Abstraktion.

Minimalistische Fotografie

Der Buchautor Denis Dubesset zeigt, wie man »aus wenig viel macht«, wie einfache Kompositionen und einfache Sujets zu stimmungsvollen, starken Bildern führen. Und auch der vom Autor propagierte materielle und technische Aufwand folgt dem Ansatz des Minimalismus: Mit einfachen Mitteln und der Konzentration auf das Wesentliche entstehen überzeugende Ergebnisse. Der Autor illustriert seine Ausführungen mit vielen seiner Arbeiten und er zeigt anhand von Beispielen den Unterschied zwischen konsequent komponierten minimalistischen Fotografien und geknipsten Bildern.

Zum Autor Denis Dubesset

Er ist ein französischer Fotograf, dessen Vorliebe für die minimalistische Form der Fotografie sich wie ein roter Faden durch sein gesamtes fotografisches Werk zieht, von der Natur- und Landschaftsfotografie bis hin zur Straßen- und Makrofotografie. Der gelernte Kunsthistoriker ist Autor zahlreicher Bücher zu Fotografiethemen, die bereits in mehrere Sprachen übersetzt wurden.

Verlag dpunkt, 207 Seiten, vierfarbig, broschiert, ISBN 978-3-86490-557-5, € 24,90 (D).

Fotobücher 08 / 2018

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