Fotopostkarten: Adventsgrüße mit eigenen Fotos

Dass die eigene Familie weit über Deutschland verstreut wohnt, ist heutzutage nicht mehr selten. Umso wichtiger sind Fotos, die uns zumindest ein Bild der Lieben nahe bringen – gerade jetzt in der dunklen Winterzeit. Seit einiger Zeit gibt es neben Fotobüchern oder Kalendern noch eine weitere Möglichkeit, Familie oder Freunden eine nette und vor allem persönliche Erinnerung an die schöne Zeit zukommen zu lassen: die Fotopostkarte mit den eigenen Aufnahmen. Wie wäre es, wenn Sie eine mit Adventsgrüßen verschicken?

Gesamtkarte
Schnell am Rechner oder sogar per Smartphone erstellt, mit Gruß und Unterschrift versehen, lässt sich die eigene Fotopostkarte aus App oder Software beauftragen und wird dann vom Fotoservice an den Empfänger versendet. Hat dieser die Fotopostkarte nach zwei Tagen im Briefkasten, so ist die Freude groß.

Anbieterauswahl: Für jeden etwas dabei

Die Erstellung einer Fotopostkarte setzt zunächst die Wahl eines entsprechenden Dienstleisters voraus. Praktischerweise bieten mittlerweile viele der großen bekannten Fotoservices Fotopostkarten an. Auch die Qual der Wahl ist nicht beängstigend: Als Basisversion bieten alle Hersteller eine Standard-Postkarte in den Maßen 10×15 cm, auf der eigene Fotos als Motiv gewählt werden können. Auch die Preise sind ähnlich und liegen bei etwa € 1,70 plus dem jeweiligen Postkarten-Porto. Mit rund € 2,— insgesamt pro Karte ist man also dabei. Bei einigen Anbietern wie CEWE ist darüber hinaus auch eine größere Premium-Variante zu einem etwas höheren Preis erhältlich.

Auswahl CEWE
Die Anbieter unterscheiden sich außerdem in der Anzahl der Designvorlagen. Je mehr es gibt, desto höher ist die Chance, den persönlichen Geschmack zu treffen, allerdings erhöht sich der Zeitaufwand durch den längeren Auswahlprozess. Schließlich ist ein wesentliches Auswahlkriterium noch der Erstellungsweg. Viele Fotoservices wie FUNCARD der deutschen Post, Pixelnet oder CEWE bieten die Erstellung über eine App an. Dabei wird jedoch nur bei wenigen, wie der deutschen Post, neben den verbreiten Betriebssystemen iOS und Android auch Windows Phone berücksichtigt. Wer seine Fotopostkarte lieber über das Internet auf einem Rechner gestalten will, kann dies zum Beispiel bei CEWE und Postalo tun.

Die Erstellung: Leicht und schnell

Wir haben exemplarisch Schritt für Schritt eine Postkarte mit der CEWE Fotowelt auf einem iPad erstellt: Zunächst wählt man im Menü „Postkarte gestalten“ und muss sich anschließend für ein Format entscheiden. Wir haben die klassische Postkarte XL mit 21×10 cm gewählt. Nun muss man den Speicherort der Bilder, die später auf der Postkarte zu sehen sein sollen, auswählen. Es erscheint eine kleine zusätzliche Leiste am Kopf der App, aus der man die gewünschten Bilder einfach auf die Postkarte ziehen kann.

Foto einfügen
Im Menüpunkt „Layout“ lässt sich anpassen, wie die Bilder angeordnet werden. Wer seine Karte aufpeppen möchte, kann einen bunten Hintergrund aus den vielfältigen Designs im gleichnamigen Bereich einfügen. Eine weitere Möglichkeit zur kreativen Gestaltung bietet sich über Bildbearbeitungseffekte. Per Antippen eines eingefügten Fotos und Wahl der Option „Bearbeiten“ wird es in einem Editor geöffnet. Dort kann das Bild zum Beispiel mit einem Klick in eine Schwarzweiß-Variante oder gar in eine Zeichnung umgewandelt werden.

Effekte
Zusätzlich zu den Fotos lässt sich auch Text einfügen. Zur Formatierung stehen zehn Schriften in 40 Farbtönen zur Auswahl. Damit lassen sich sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite bequem persönliche Worte unterbringen.

Eintippen
Als besonderen Clou kann man bei CEWE auch ein Handschriften-Feld einfügen. Darin kann man per Finger schreiben oder sogar zeichnen.

Rückseite
Abschließend muss nur noch die Adresse eingefügt werden und die Fotopostkarte ist fertig. Eine kleine Besonderheit wartet am Schluss: Wer mag, kann ein eigenes Bild als Briefmarke verwenden und die Fotopostkarte noch persönlicher machen als sie ohnehin schon ist.

Zum Schluss wird die Fotopostkarte in den Warenkorb gelegt und in einem typischen Online-Shopping-Prozess geordert. Der Fotoservice druckt sie dann meist innerhalb von ein bis zwei Tagen und versendet sie direkt an den Adressaten. Beauftragt man seine Fotopostkarte aus dem Ausland – etwa für Urlaubsgrüße – kommt sie übrigens häufig schneller an als die konventionellen Karten, die der jeweiligen Landespost vor Ort anvertraut wurden.

Die Überraschung mit der eigenen Fotopostkarte beim Adressaten ist unserer Erfahrung nach groß. Viele kennen die individuellen Fotopostkarten noch nicht und sind erstaunt, einen Gruß zu finden, der auf den ersten Blick wie eine konventionelle Postkarte aussieht, aber beim genaueren Hinschauen die eigenen Liebsten zeigt. Das löst nicht selten Begeisterung und die erstaunte Frage aus „Wie hast Du das denn hinbekommen?“.

Fotografische Anwendungen 11 / 2015

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