10. Darmstädter Tage der Fotografie vom 20. bis 22. April 2018 und Merck-Preis – Jetzt bewerben

Besucher in der Ausstellung im Kunstforum der TU. Bild von den Darmstädter Tage der Fotografie 2016. Bildgalerie betrachten Besucher in der Ausstellung im Kunstforum der TU. Bild von den Darmstädter Tage der Fotografie 2016.

Darmstadt. Die Freunde der zeitgenössischen Fotografie dürfen sich freuen: Vom 20. bis zum 22. April kommenden Jahres wird Darmstadt wieder für 3 Tage zum Mekka für die Freunde der internationalen Fotokunst. Was vor 13 Jahren mit der Idee von 4 Darmstädter Fotografinnen und Fotografen begann, zählt als Darmstädter Tage der Fotografie (DTDF) längst zu den Highlights unter den deutschen Fotofestivals. Nun feiern die Ausstellungsmacher mit der 10. Auflage bereits das erste runde Jubiläum.

Thema: Perspektiven – Strategien fotografischen Handelns

Die Jubiläumsausgabe widmet sich dem Thema „Perspektiven – Strategien fotografischen Handelns“. Dabei wollen die Initiatoren das Fotografische in der Fotografie in den Mittelpunkt stellen. Es wird um Bilder gehen, die die ursprüngliche Kraft der Fotografie bewusst machen und auf zeitgenössische Art weiterentwickeln.

Merck-Preis der Darmstädter Tage der Fotografie erneut mit 10.000 Euro dotiert

Ein Höhepunkt des Fotofestivals bleibt die Verleihung des Merck-Preises der Darmstädter Tage der Fotografie. Der Preis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert und wird von dem Darmstädter Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck gestiftet. Er wird bereits zum 7. Mal vergeben. Zur Bewerbung um den Merck-Preis können Arbeiten oder Serien zum Jahresthema eingesendet werden. Im Dezember wird die Jury etwa 30 Einreichungen auswählen, die während der Fototage-Ausstellungen gezeigt werden. Aus diesen werden 3 Arbeiten für den 7. Merck-Preis nominiert. Erst am Tag der Preisverleihung legt die Jury fest, wer den Hauptpreis von 7.000 Euro erhält. Die beiden weiteren Nominierten erhalten je 1.500 Euro. Die Jury setzt sich zusammen aus den vier Initiatoren der Darmstädter Tage der Fotografie. Das sind Alexandra Lechner, Albrecht Haag, Gregor Schuster und Rüdiger Dunker. Weiterhin zählen Ute Noll (on-photography.com) und Prof. Kris Scholz (h_da Darmstadt) zur Jury.

Die kompletten Ausschreibungsunterlagen können auf der Website www.dtdf.de unter Bewerbung heruntergeladen oder über info@dtdf.de angefordert werden. Die Bewerbungsfrist endet am 10. November 2017 (Posteingang).

Hintergrundinformation zu den Darmstädter Tagen der Fotografie

Über das Thema der Darmstädter Tage der Fotografie 2018
Die Fotografie hat sich in einem historisch kurzen Zeitraum viele Bereiche in der Berichterstattung, in der Dokumentation, in der Werbung und in der zeitgenössischen Kunst erobert. Dabei hat sie vielfach Grenzen überschritten und Vorgaben gesprengt. Gleichwohl bezieht sie sich im Kern immer noch auf fotografische Prozesse. Standpunkt, Ausschnitt, Moment – das Fotografische in der Fotografie. Gerade komplexe Konzepte brauchen lesbare Formen, um kommunizierbar zu bleiben und nachhaltig wirken zu können. Die Darmstädter Tage der Fotografie wollen den Blick auf diesen Wesenskern der Fotografie lenken und suchen Bilder, die diese Qualitäten in einer eigenständigen, individuellen Form mit transportieren. Bilder, die sich der ursprünglichen Kraft der Fotografie wieder bewusst werden und auf zeitgenössische Art weiterentwickeln. Die Künstlerliste, die Referenten des Symposiums sowie das gesamte Programm der 10. Darmstädter Tage der Fotografie werden Anfang 2018 bekannt gegeben.

Geschichte der Darmstädter Tage der Fotografie
Die Darmstädter Tage der Fotografie sind 2004 aus einer Initiative von 4 Darmstädter Fotografinnen und Fotografen entstanden. Inzwischen zählt das international ausgerichtete Festival zu den wichtigsten deutschen Fotoereignissen. Es setzt relevante Themen und befördert den interdisziplinären Diskurs in der Fotografie. Ein ganzes Wochenende beleuchten zahlreiche Aktionen ein Schwerpunktthema aus unterschiedlichen Perspektiven: Fotoausstellungen, Fachsymposium und Diskussionen geben der Auseinandersetzung über Fotografie eine einzigartige Dichte. Neben bereits etablierten Fotografen in der Hauptausstellung bekommen auch Nachwuchskünstler, die noch nicht in internationalen Galerien vertreten sind, eine Chance, ihre Exponate zu zeigen. Die meist noch jungen Fotografen zeigen ihre ausgewählten Arbeiten innerhalb des Rahmenprogramms. Die Arbeiten sind von hoher künstlerischer Qualität. Die Begegnung der Etablierten mit dem künstlerischen Nachwuchs wird dadurch besonders gefördert. Zum Festival erscheint ein umfangreicher Katalog.

Das komplette Festivalprogramm stellen die vier Initiatoren der Darmstädter Tage der Fotografie (Alexandra Lechner, Albrecht Haag, Gregor Schuster und Rüdiger Dunker) gemeinsam mit Ute Noll (on-photography.com) und Prof. Kris Scholz (h_da Darmstadt) zusammen. Der Kulturfonds Frankfurt RheinMain fördert das Festival im Rahmen seines Schwerpunktes „Frankfurt RheinMain als Transformator der Moderne in Europa“. Damit betont der Fonds die Bedeutung der zeitgenössischen Fotografie für die Region.

Änderungen vorbehalten.

Fotonachrichten 08 / 2017

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