Deutscher Jugendfotopreis 2008

Schöne neue Bilderwelten - die junge und jüngste Photoszene ist kreativ wie nie zuvor. Dies belegt die Resonanz auf den Deutschen Jugendfotopreis 2008: Gegenüber dem letzten Bundeswettbewerb, der 2006 stattgefunden hatte, stieg die Zahl der Teilnehmer von 2.100 auf 3.000 und die Zahl der eingesandten Bilder von 9.600 auf rund 17.000. Die Siegerarbeiten sind vom 23. bis 28. September 2008 auf der photokina in Köln (Eingang Ost, Passage 10/11) zu sehen. Die Preisverleihung findet am 28. September 2008, 12.00 Uhr, in Halle 1 statt. Auf die Gewinner warten Preise im Gesamtwert von 14.000 Euro.

Größter Photowettbewerb für junge Bild-Erfinder
Der Deutsche Jugendfotopreis ist der größte Photowettbewerb für Kinder und Jugendliche in Deutschland. Auch 2008 waren junge Leute bis 25 Jahre eingeladen, ihre Sicht der Dinge einzubringen. Im allgemeinen Wettbewerb konnten Thema, Umsetzung und Ausdrucksmittel frei gewählt werden. Beim Sonderthema „Ganz schön alt“ sollten die Teilnehmer einen Blick auf die Realität des Alt-Seins wagen. Digitale Photokunst, virtuelle Szenarien und Bild-Erfindungen waren im Imaging-Bereich „Next Level“ gefragt. „Die Vielfalt der Einsendungen und die Qualität der Arbeiten haben uns erneut positiv überrascht“, so Wettbewerbsleiter Jan Schmolling vom Kinder- und Jugendfilmzentrum in Deutschland, das den Fotopreis im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend veranstaltet. „Wir wollen dazu motivieren, Photographie und Imaging als subjektive künstlerische Ausdrucksmittel zu entdecken und zu nutzen, auch mit Blick auf den späteren Beruf. Schon viele Photographenkarrieren haben mit der Teilnahme bei unserem Wettbewerb begonnen.“ Eine von Bundesministerin Ursula von der Leyen berufene Fachjury ermittelte die diesjährigen Preisträger. „Die junge Fotoszene hat einmal mehr ein hohes kreatives Potenzial bewiesen“, resümiert Jurysprecherin Julia Fassbender vom Bundespresseamt. „Digitale Aufnahme- und Bearbeitungstechniken sind längst selbstverständlich und die Jugendlichen beherrschen sie virtuos - bis hin zur Entwicklung einer eigenen digitalen Bildsprache.“ Thematisch standen beim diesjährigen Wettbewerb - neben der Suche nach der eigenen Identität und der Erforschung neuer Rollenbilder - vor allem abstrakte Inszenierungen im Vordergrund, die oftmals als Traumwelten oder Märchenlandschaften und gerne in Bildserien umgesetzt wurden. Bildjournalistische Ansätze und Reportagen traten dagegen in den Hintergrund. Zu den Förderern des Deutschen Jugendfotopreises zählen neben dem Bundesjugendministerium das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, der Photoindustrie-Verband e.V. und die Koelnmesse GmbH sowie namhafte Firmen aus der Photo- und Imagingbranche. Weiterer Partner ist die Deutsche Gesellschaft für Photographie.

Weitere Informationen: www.jugendfotopreis.de
 

Fotonachrichten 06 / 2008

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