Europäischer Monat der Fotografie (MdF)

Zum dritten Mal findet in Berlin der Europäische Monat der Fotografie (MdF) statt. Erstmals steht er unter einem Motto. „Noch nie gesehen“ heißt die Devise, und sie hat die Entdeckerfreude und Innovationslust der teilnehmenden Institutionen beflügelt. Über 130 Galerien, Projekträume, Museen und Kulturinstitute beteiligen sich in diesem Jahr und versprechen einen dichten Reigen von Ausstellungen, Vernissagen, Veranstaltungen, Symposien und Workshops. Das konzentrierte Angebot fokussiert die Aufmerksamkeit seit dem 8. November 2008 für 30 Tage auf das Medium Photographie, bietet dem Publikum neue und außergewöhnliche Einblicke und der internationalen Photoszene eine Plattform für Gespräche. Neben den zahlreichen über die ganze Stadt verteilten Ausstellungs- und Veranstaltungsorten bietet der MdF in diesem Jahr zwei zentrale Locations: Die Berlinische Galerie in Kreuzberg zeigt die Projekte „Mutations II - Moving Stills“, „So weit kein Auge reicht - Berliner Panoramaphotographien aus den Jahren 1949-52“ und „Hans Robertson - Die Berliner Jahre. Fotografien 1926-1933“. Hier wurde am Samstag, den 1. November, in Anwesenheit von Walter Momper, Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin, der dritte MdF feierlich eröffnet und der von der Firma Alcatel-Lucent gestiftete Prize for the European Month of Photography an den finnischen Künstler Tuomo Rainio vergeben. Mit den Uferhallen, einem neuen Kunst- und Kulturzentrum mitten im Berliner Wedding, kommt ein noch wenig bekannter Veranstaltungsort hinzu. Präsentiert werden dort sieben Ausstellungen aus dem Spektrum der zeitgenössischen Photographie. Weitere Informationen: www.mdf-berlin.de.
 

Fotonachrichten 11 / 2008

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