Hasselblad verbessert die Bildqualität der Zeiss-Objektive mit dem neuen digitalen Rückteil CFV-39 für die Hasselblad V-Serie

Das neue digitale Rückteil CFV-39 wurde in Design und Funktion speziell an die legendären V-Kameras angepasst, die es im Handumdrehen in leistungsfähige Digitalkameras verwandelt. Das CFV-39 bietet im traditionellen, quadratischen Bildformat eine Auflösung von 29, im rechteckigen Bildformat sogar von 39 Megapixel. Damit können Besitzer einer Hasselblad V-Kamera die Qualität der legendären Zeiss-Objektive des V-Systems voll ausschöpfen. Gemeinsam mit dem CFV-39 führt Hasselblad erstmals die digitale Autokorrektur (DAC) für das V-System ein, mit der sich die Abbildungsleistung der Objektive mithilfe der Hasselblad Phocus-Software nochmals steigern lässt.

Der Bildsensor des CFV-39 ist mit 36,7 x 49 mm mehr als doppelt so groß wie ein Kleinbild-Vollformatsensor. Bereits im quadratischen Format, das sich über die Optionen jederzeit auswählen lässt, bietet er mit 29 Megapixel (5.412 x 5.412) eine sehr hohe Auflösung. Auch, wenn das Bild im quadratischen Modus aufgenommen wurde, kann der Fotograf bei der Nachbearbeitung in Phocus die quadratische Bildmaske verschieben oder ganz löschen, so dass auf Wunsch die volle Auflösung von 39 Megapixel im 4-zu-3-Format (7.212 x 5.412) zur Verfügung steht. Die spezielle Suchereinstellscheibe zum CFV-39 zeigt beide Bildformate.

Erstmals ist nun auch die digitale Autokorrektur (Digital Auto Correction, DAC) für Zeiss-Objektive möglich. Gibt der Fotograf den Typ des genutzten Objektivs, Blende und Aufnahmeabstand an, ist die Hasselblad Phocus-Software bei der Bildgenerierung in der Lage, nicht zuletzt im Nahbereich die Abbildungsleistung der Objektive nochmals zu steigern und auch kleinste Fehler zu korrigieren. Dieses in der H-Serie bereits seit Jahren stetig weiter entwickelte Verfahren bewährt sich nun auch für die V-Serie. Besitzern einer digitalen H-Kamera mit CF-Objektivadapter steht dieses Feature übrigens ab sofort ebenfalls zur Verfügung.

Das CFV-39 kann einfach statt des Filmmagazins an alle seit 1957 produzierten V-Kameras angesetzt werden und Bilder wahlweise auf einer CF-Karte abgelegt oder über eine Firewire-Verbindung und die Phocus-Software vom Rechner aus gesteuert werden. Das Hasselblad Rohdatenformat 3FR speichert effizient und sicher außer dem Bild einen vollständigen Satz Metadaten. 3FR-Dateien können direkt in Bildbearbeitungssoftwares wie Adobe Photoshop CS4 oder Apple Aperture geöffnet sowie ohne Umwege in das Adobe Digital Negative-Format (DNG) umgewandelt werden. Hasselblads Phocus-Software bürgt mit DAC und der Hasselblad Natural Color Solution, die mit nur einem speziell angepassten Farbprofil für maximale Farbtreue sorgt, für die optimale Bildqualität.

(www.hasselblad.de)
 

Fotonachrichten 09 / 2009

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