Kauf und Verkauf von gebrauchten Fotokameras oder Objektiven war in den 1970er Jahren keine leichte Sache. Anzeigen in Tageszeitungen oder Fotozeitschriften waren die einzige Möglichkeit auf sein Angebot aufmerksam zu machen. Das war nicht nur recht teuer und langwierig, sondern oft auch nicht von Erfolg gekrönt. Diese Misere führte im Foto-Club Darmstadt zu der Überlegung eine Foto-Börse zu veranstalten. 1974 war Premiere und am 18. April 2010 ist Gelegenheit, die 60. Darmstädter Fotobörse zu feiern – eine echte Erfolgsstory! Heute kommen die Verkäufer und Käufer nicht nur aus der Region, sondern aus ganz Deutschland und anderen europäischen Ländern wie Frankreich, Italien und den Niederlanden und sogar aus Übersee. Wer die gesuchte Kamera oder das begehrte Objektiv real betrachten und in die Hand nehmen will, der findet auf Fotobörsen die geeignete Möglichkeit dazu. Der ganze Verkaufsvorgang findet nicht im unpersönlichen, virtuellen Raum statt. Die Ware kann geprüft und getestet werden. Fachkundige Gespräche können mit den Verkäufern, aber auch mit den Mitgliedern des Foto-Club Darmstadt geführt werden. Davon können die eBay-Käufer nur träumen.

Während viele Fotobörsen nur eine kurze Lebensdauer hatten, konnte sich die Darmstädter Fotobörse gut behaupten und viele internationale Käufer und Verkäufer anlocken. Sie kann mit gutem Recht als renommierteste und größte deutsche Fotobörse mit internationalen Rang bezeichnet werden.

Der Erfolg der Darmstädter Fotobörse geht auf eine ganze Reihe von Ausstellern wie Besuchern höchst positiv bewerteten Aspekten zurück:

Die Infrastruktur

Der Veranstaltungsort ist die Mensa der TU-Darmstadt. Hier stehen ca. 1.500 qm Ausstellungsfläche zur Verfügung, da ist auch Platz für große Stände. Für die Versorgung der Verkäufer und Besucher mit Getränken, sowie mit kalten und warmen Mahlzeiten, ist die Cafeteria der Mensa während der Börse geöffnet. Die Preise haben Mensa-Niveau, dadurch kann das Geld in die Fotoausrüstung investiert werden und fließt nicht in die Kasse der Restaurants. Parkplätze für Aussteller und Besucher stehen ausreichend und kostenlos Verfügung.

Die niedrigen Kosten

Der Eintritt für Besucher ist mit 3,— Euro erschwinglich. Kinder unter 14 Jahren haben sogar freien Eintritt, sodass selbst ein Familienausflug zur Börse finanziell unproblematisch ist.

Das Rahmenprogramm zur Börse:

  • Foto-Shooting mit dem Profifotografen Jörg Meisinger und einem Fotomodel um 11:00 Uhr und um 13:30 Uhr
  • Fotobearbeitung mit Photoshop durch die Fotokünstlerin Ute Döring im Anschluss an das jeweilige Shooting.
  • Bücherverkauf der Fotobuchhandlungen. Fotobücher können bei den Anbietern zur Ansicht bestellt werden und dann am Stand betrachtet und erworben werden.
  • Fotofeinmechaniker werden wieder ihre Stände aufbauen und stehen für Auskünfte und Reparaturannahme zur Verfügung.

Foto-Club Darmstadt e. V.
Öffnungszeiten für Besucher: 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Ort: Mensa der TU-Darmstadt
Petersenstr. 14
64287 Darmstadt

Eintrittspreis: 3,— Euro, Kinder unter 14 Jahren haben freien Eintritt

Anfahrt:
Flugzeug: Flughafen Frankfurt (FRA), dann mit dem Bus “Airliner” zum Hauptbahnhof Darmstadt (ca. 25 Minuten Fahrtzeit), anschließend mit dem K-Bus zur TU-Lichtwiese Bahn: Darmstadt Hauptbahnhof, anschließend mit dem K-Bus zur TU-Lichtwiese Bus: K-Bus vom Hauptbahnhof, Haltestelle TU-Lichtwiese Auto: A5, Autobahn-Abfahrt Darmstädter Kreuz, Schildern Richtung Vivarium / TU-Lichtwiese folgen

Weitere Informationen in Internet unter http://www.FotoBoerse-Darmstadt.de

Fotonachrichten 03 / 2010

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