USA: Mitnahme von Akkus

Flugreisende dürfen in den USA keine Lithium-Ionen- und Lithium-Metallhydrid-Akkus mehr im Gepäck verstauen. Die Stromspeicher können ausschließlich in begrenzter Zahl im Handgepäck mitgeführt werden. Die Flugsicherheitsbehörde (Transportation Security Administration - TSA, eine zum Heimatschutzministerium gehörende Bundesbehörde) reagierte damit auf Defekte in Akkus, die zu Überhitzung und Bränden geführt hätten. Bereits im Juni 2006 hatte ein defekter Akku einen Brand in einem Frachtflugzeug des Paketdienstes UPS verursacht.

In Geräten dürfen zukünftig Akkus mit einem Lithium-Anteil von 8 g mitgeführt werden. Die Menge reicht für herkömmliche Stromspeicher in Handys und Notebooks aus. Weiterhin sind maximal zwei Ersatzakkus erlaubt. Zusammen darf die Lithium-Menge aber 25 g nicht übersteigen. Größere Mengen, wie sie lediglich in einigen Spezialakkus vorkommen, dürfen nicht mit an Bord genommen werden, so die TSA. Verboten sind damit beispielsweise größere externe Akkus für Notebooks oder Videokameras. Die Regelungen gelten für alle Flüge im Luftraum der USA. Betroffen sind insbesondere Urlaubsreisende und professionelle Photographen, die mehrere Ersatzakkus für Digitalkameras mitnehmen möchten. Diese müssen künftig größere Akkubestände mit der Post an ihren Zielort schicken.
 

Fotonachrichten 01 / 2008

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