VIDEONALE 12 - Festival für zeitgenössische Videokunst 26. März bis 26. April 2009 im Kunstmuseum Bonn

Eine Bildcollage aus Hochglanzmagazinen entwickelt sich als mystische Vision von Leben und Zerfall - dunkel, makaber und elegant zugleich: Das Video der in Brüssel lebenden Aline Bouvy und John Gillis ist eine von 43 ausgewählten Positionen, die die VIDEONALE 12 vom 26. März bis 26. April 2009 im Kunstmuseum Bonn zeigen wird. 1.445 aktuelle Videoarbeiten aus 74 Ländern hat die sechsköpfige Jury gesichtet, um die Auswahl zu treffen. „Diesen Mut zur Auswahl muss es geben, deswegen finde ich es äußerst wichtig, dass es Festivals wie die VIDEONALE gibt. Es war immer schon spannend zu schauen, was als nächstes kommt“, sagt Professor Dr. Wulf Herzogenrath, Direktor der Kunsthalle Bremen und deutscher Videokunstpionier.

Mit einer Sonderausstellung wirft die VIDEONALE zudem einen Blick auf ihre 25-jährige Geschichte: Die Kuratoren Susanne Hinrichs und Georg Elben haben aus jedem der bisherigen VIDEONALE-Wettbewerbe ein Werk ausgewählt, das den jeweiligen Wettbewerbsjahrgang repräsentiert. Dieser historischen Arbeit wird jeweils ein aktuelles Video des Künstlers gegenübergestellt. Mit dem dreitägigen Rahmenprogramm vom 26. bis 28. März greift die VIDEONALE aktuelle Tendenzen der Videokunst auf, verstärkt durch die über 30 Projekte von Kunststudenten aus ganz Deutschland, denen der 28. März mit Interventionen im Kunstmuseum sowie an unterschiedlichen Orten in der Bonner Innenstadt gewidmet ist.

Der VIDEONALE e.V. - 1984 in Bonn gegründet - ist Veranstalter eines der ältesten Videofestivals der Welt. Seitdem ist das Festival stetig gewachsen und hat sich in diesem Bereich zu einer maßgeblichen Institution für aktuelle Videokunst entwickelt. Seit 2004 nutzt die VIDEONALE die Wechselausstellungssäle des Kunstmuseums Bonn und bildet eine sinnvolle Ergänzung zu den Videopionieren aus der Schenkung Ingrid Oppenheim, die als Kunstsammlerin und Mäzenin in den späten 1970er Jahren den ideellen Grundstein der heutigen VIDEONALE gelegt hat.

Die VIDEONALE 12 wird gefördert von der Stadt Bonn, vom Land NRW, der Kunststiftung NRW, der Stiftung Kunst der Sparkasse in Bonn, dem LVR, der RheinEnergie Stiftung Kultur, cine plus (Techniksponsor), Langenbach Cuisine Modern und der KfW Bankengruppe als Hauptsponsor.

Weitere Informationen: www.videonale.org.
 

Fotonachrichten 03 / 2009

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