Versteigerung der ersten digitalen LEICA M8

Mit dem höchsten Gebot von € 24.000,-- ist das erste Serienexemplar der LEICA M8 im Rahmen der 13. WestLicht Photographica Auction versteigert worden. Das Gebot wurde von einem Leica-Liebhaber aus Russland abgegeben. Den Versteigerungserlös stellt die Leica Camera AG der Organisation für Pressefreiheit „Reporters sans frontières - RSF“ (Reporter ohne Grenzen) zur Verfügung. Die Scheckübergabe durch den Vorstandsvorsitzenden der Leica Camera AG, Dr. Andreas Kaufmann, an den Leiter der Organisation, Robert Menard, der die Reporter ohne Grenzen (RSF) 1985 gegründet hat, erfolgt im Rahmen des Fotofestivals in Arles am Dienstag, 8. Juli 2008 um 16.00 Uhr am Leica-Stand im Espace van Gogh.

Die erste Leica M8 ist mit dem Erlös von € 24.000,-- die wohl teuerste jemals versteigerte Digitalkamera. Der ungewöhnlich hohe Preis für diese serienmäßige Digitalkamera, die sich in ihren Funktionen nicht von einem Serienmodell unterscheidet, unterstreicht den hohen Stellenwert, den die Leica M-Kameras in den vergangenen Jahrzehnten als Kult- und Sammelobjekte erreicht haben. Als Arbeitsgeräte für Profis und ambitionierte Photographen sind alle Funktionen der Leica M-Kamera auf absolute Robustheit und Langlebigkeit ausgerichtet. Für den Eigentümer bedeutet dies Zuverlässigkeit im jahrzehntelangen Einsatz und hohen Werterhalt.

Die erste digitale LEICA M8 hatte einen Schätzwert zwischen € 20.000,-- und € 30.000,--; der Startpreis der Auktion lag bei € 10.000,--. Die Kamera aus dem Jahr 2006 trägt die markante Seriennummer 3100000. Sie ist neuwertig, wurde in der Praxis nicht eingesetzt und weist daher keinerlei Gebrauchsspuren auf. Im Lieferumfang der versteigerten Kamera ist ein Zertifikat von Dr. Andreas Kaufmann, Vorstandsvorsitzender der Leica Camera AG, enthalten, das die Authentizität dieses ersten Exemplars der digitalen Leica-Messsucherkamera bestätigt. Die Kamera wird in einer original LEICA M8 Box inklusive aller Dokumente ausgeliefert.

Reporters sans frontières - RSF (Reporter ohne Grenzen)
Mehr als ein Drittel der Weltbevölkerung lebt in Ländern, in denen es keine Pressefreiheit gibt. Reporter ohne Grenzen setzt sich jeden Tag dafür ein, dass alle Menschen Zugang zu Nachrichten haben. Ein Netzwerk von über 130 KorrespondentInnen weltweit alarmiert, wenn die Pressefreiheit irgendwo auf der Welt verletzt wird. Die Organisation deckt diese Verletzungen auf, indem sie die Medien und die Öffentlichkeit mithilfe von Presseaussendungen und Kampagnen informiert. Reporter ohne Grenzen verteidigt JournalistInnen und MedienmitarbeiterInnen, die wegen ihrer Arbeit in Haft sind oder verfolgt werden. Sie berichten über Misshandlungen und Folter, die in vielen Ländern immer noch üblich sind, unterstützen JournalistInnen, die in ihrem eigenen Land bedroht werden, und geben deren Familien, wenn nötig, Finanzhilfe. Der Kampf gegen Zensur und Gesetze, die die Pressefreiheit einschränken, gehört dabei ebenso zu den Aufgaben wie der Einsatz für die Verbesserung der Sicherheitssituation von JournalistInnen, vor allem in Kriegsgebieten. Außerdem unterstützen sie in Schwierigkeiten geratene Medienunternehmen finanziell und mit technischen Geräten beim Wiederaufbau ihrer Redaktionen. Weitere Informationen sind unter www.rsf.org erhältlich.
 

Fotonachrichten 06 / 2008

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