Der Blende-Sieger Nicolai Brügger im Interview

Name: Nicolai Brügger

Alter: 31 Jahre

Wohnort: Patenkirchen

Bildtitel: „The Way“

Thema: Faszinierende Himmelsphänomene

Beginn mit der Fotografie: Mit 19 Jahren

Erste Teilnahme bei der Blende: Mit 25 Jahren

 

 

1. Wie sind Sie zur Fotografie gekommen?

Nicolai: Ich kam vor vielen Jahren zur Fotografie durch Fotos von Autos, die ich für Freunde gemacht habe, damals noch mit einer Digitalkamera. Ich kaufte mir dann eine bessere DSLR und begann langsam mich an die Landschaftsfotografie zu wagen, da ich es immer schön fand, Fotos vom Sternenhimmel zu sehen. Dies wollte ich dann irgendwann selbst machen.

 

2. Welche Ausstattung haben Sie für Ihr Bild verwendet?

Nicolai: Für mein Bild habe ich eine Nikon D810 mit dem Sigma 14mm 1.8 Objektiv verwendet. Als Stativ ein Rollei Lion Rock 20. Anschließend habe ich es mit Lightroom und Photoshop bearbeitet.

 

3. Haben Sie sich nur auf die Landschafts- und Naturfotografie spezialisiert?

Nicolai: In erster Linie fotografiere ich Landschaften. Ab und zu erstelle ich auch Portraitfotos – Menschen und Autos –, aber fast nur für Freunde und Bekannte. Mich reizt die Natur am meisten, da sie so viele Facetten hat und man die Ruhe genießen kann.

 

4. Haben Sie das erste Mal am Blende-Fotowettbewerb teilgenommen?

Nicolai: Nein, ich nehme seit einigen Jahren dort jedes Jahr teil, aber im Endausscheid bin ich noch nie so weit vorne gelegen.

 

5. Woher haben Sie Ihre Inspiration für Ihr Motiv?

Nicolai: Ich reise viel an schöne Orte, die ich durch Zufall im Internet finde oder die mich einfach interessieren. Oft suche ich auch gezielt schöne Locations, an denen man gut fotografieren kann und die eine spektakuläre Bildwirkung haben. Das ist oft mit viel Aufwand und Planung verbunden, wie auch bei meinem Siegerbild.

Ich war dort schon sehr oft und dachte mir, es würde an dieser Stelle mit dem Sternenhimmel und der Person als Blickfang gut aussehen, nach dem dritten Anlauf hat es dann endlich funktioniert, da davor oft Wolken im Weg waren.

Als direkte Inspiration diene ich mir aber selbst, da ich für mich selbst erst zufrieden bin, wenn ich das Bild habe, welches mir im Kopf vorschwebte.