Alte Fotoalben - Geschichten zu den Bildern gehören aufgeschrieben

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Ältere Menschen, auf eine Jahreszahl möchten wir uns nicht festlegen, neigen dazu, von vergangenen Tagen bei der gemeinsamen Betrachtung von Fotoalben ausschweifend zu berichten. „Ach was war es damals schön, könnt ihr Euch noch daran erinnern, da war alles besser ….“ Viele Geschichte hört man x-Mal, die Ohren stehen auf Durchzug, Dichtung und Wahrheit liegen oftmals mit jeder Erzählung ein Stückchen weiter auseinander. Das ist nicht schlimm, denn jede Erzählung bringt uns das Leben unserer Vorfahren ein Stückchen näher – wir sollten aufmerksam zuhören und uns Notizen machen. Je weniger schriftliche Informationen ein Fotoalbum enthält, umso wichtiger sind diese – oder wissen Sie immer, welcher ihrer Vorfahren da auf den Bildern zu sehen ist. Denken Sie an die Zukunft, wenn Ihre Kinder diese Familienfotoalben in den Händen halten. Mit jeder Generation geht ein Stückchen mehr an einzelnen Informationen zu den Aufnahmen verloren. Wir gehen oftmals viel zu sorglos mit den Erzählungen unserer Eltern und Großeltern um. Wir haben die irrige Annahme, uns diese Geschichten in Kombination mit den Aufnahmen zu behalten. Dem ist aber nicht so, weil wir nicht dabei waren, als diese Aufnahmen gemacht wurden und uns mit ihnen und den abgelichteten Personen auch keine direkten Erinnerungen verbinden.

Fotografieren in der Praxis 04 / 2012

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