Ersatzakkus - Die besten Tipps und Tricks für Ihre Kamera

Ersatzakkus - Die besten Tipps und Tricks für Ihre Kamera

Die meisten Fotografen und auch Filmer unter ihnen haben das Ärgernis wahrscheinlich schon selbst erlebt: Man ist unterwegs auf der Suche nach dem perfekten Motiv, und plötzlich: nichts. Der Kamera-Akku oder die entsprechende Batterie ist leer. Nichts kann in diesem Moment frustrierender sein wenn ohne Saft nichts los ist. Ganz groß wird das Ärgernis – auch über sich selbst – wenn man für sein Fotomotiv auch noch einen längeren Weg in Kauf genommen hat und nun weit weg ist von der nächsten Energiequelle. Als Foto- und Videobegeisterter empfiehlt es sich also die Akkuleistung, die mit zunehmendem Alter und Nutzung nachlässt, im Blick zu haben. Zudem sollte man immer wenigsten einen Ersatzakku mit sich führen. Das mehr an Kamerafeatures wie beispielsweise die Serienbildfunktion oder der Zeitraffer aber auch das Kameradisplay sind Stromfresser. Akkus ist der Vorzug vor Batterien zu geben. Mit mehreren Ersatzakkus als essentieller Bestandteil Ihrer Ausrüstung lassen sich Kosten für den ständigen Batteriewechsel sparen und der Umwelt tun Sie ebenfalls einen Gefallen. Als Faustregel gilt: Sollten Sie bei Ihrer Kamera mindestens einmal im Monat die Batterie wechseln, ist es spätestens Zeit auf Akkus umzusteigen.

Den richtigen Akku finden

Der Markt bietet eine vielfältige Auswahl an Akkus. Wenn Sie Wert auf lange Haltbarkeit und hohe Qualität legen, dann sollten Sie sich vor dem Kauf ausführlich über die verschiedenen Qualitätsmerkmale informieren und Erfahrungswerte prüfen. Einige Kameramodelle sind noch mit der herkömmlichen Mignon-Bauform (AA) ausgerüstet, gängiger sind mittlerweile jedoch Spezialakkus mit Lithium-Ionen-Technik. Auch Nickelmetallhydrid-Akkus lassen sich als Energiequelle für die Kamera nutzen. Vor dem Kauf gilt es, sich über die verschiedenen Vor- und Nachteile zu informieren. Definitiv empfehlenswert ist es, Akkus mit reduzierter Selbstentladung zu wählen. Auch nach einer kurzen Fotopause, wenn der Akku in der Fototasche zwischengelagert wird oder sich für einige Zeit ungenutzt im Blitzgerät befindet, soll der Akku noch für ausreichende Stromversorgung der Kamera sorgen.

Tipps für die maximale Lebensdauer Ihres Akkus

Hersteller werben in Ihren Produktbeschreibungen häufig mit bis zu 1.000 Aufladungen. Dies mag unter Idealbedingungen möglich sein, entspricht jedoch in der Regel nicht der realistischen Alltagsnutzung. Profis geben für die Haltbarkeit von Akkus einen Richtwert von zwei bis drei Jahren oder auch 500-800 Aufladungen bei regelmäßiger Nutzung an. Der Rückgang der Akkuleistung mit zunehmender Lebens- und Nutzungsdauer über einen längeren Zeitraum lässt sich zwar auch bei sachgemäßem Gebrauch nicht aufhalten, mit folgenden Tipps können Sie die Haltbarkeit jedoch deutlich erhöhen.

  • Nutzung eines hochwertigen Ladegeräts mit Delta-V-Kontrolle und Entladefunktion.
  • Vollständige Entladung von Nickelmetallhydrid-Akkus vor einem Ladevorgang.
  • Vermeidung von Akku-Lagerung bei zu niedrigen Temperaturen.
  • Reduktion des Stromverbrauchs der Kamera.

Fotografieren in der Praxis 05 / 2017

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