Instagram - 12 Tipps um erfolgreich zu sein

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Fotobasierte Netzwerke wie Instagram lassen einen vor Neid schon erblassen mit täglich weltweit 60 Millionen neu eingestellten Fotos. Das ist schon gigantisch und welches Portal wünscht sich nicht solch eine beeindruckende Resonanz. Nach unserer Recherche ist mit 37 Prozent die Gruppe der 16- bis 24-jährigen bei Instagram am größten. Über 300 Millionen Nutzer zählt Instagram, täglich kommen neue hinzu. Sie alle verfolgen das Ziel, hier ihre Fotos zu zeigen und insgeheim ihre eigene Marke aufzubauen. Die Währungen sind entsprechend Follower sowie Likes und dafür muss auch viel, wenn nicht sogar sehr viel, getan werden. Wer also glaubt, dass es bei Instagram nur einfach mit dem Hochladen von Quadratischen Bildern getan ist, der irrt gewaltig. Und je größer die Instagram-Gemeinde wird, desto größer müssen die eigenen Anstrengungen sein, um für sich selbst die gewünschte Aufmerksamkeit zu erzielen. Das Instagram auch „süchtig“ machen kann versteht sich quasi nahezu von selbst. Auch wenn Instagram schon von vielen genutzt wird, so fragen sich Einsteiger, wie sie am besten vorgehen sollten. Nachstehend unsere 12 Tipps.

1. Bilder die überzeugen

Quadratisch praktisch so muten die Fotos auf Instagram an. Unscharfe Aufnahmen, auf denen man nichts erkennt, führen auch auf Instagram nicht zum gewünschten Erfolg mit Follower und Likes. Das Hauptmotiv sollte sich also klar abheben. Zudem gilt es mit seinen Fotografien Geschichten zu erzählen und natürlich auch Emotionen zu vermitteln. Ratsam ist es, die Regeln der Fotografie mit zum Beispiel Goldener Schnitt oder Drittelregel anzuwenden. Regeln sind natürlich dazu da auch gebrochen zu werden. Klar im Vorteil sind all jene mit einer eigenen Bildsprache – damit steigt die Wahrscheinlichkeit der Wiedererkennung.

2. Fotostream mit Motto

Seine eigene Bildsprache zum Besten zu geben führt auf Instagram genauso zum Erfolg wie Aufnahmen zu posten, die zueinander passen. Im Stream erkennt man als Follower von wem die Aufnahme ist, ohne dass „Best of Instagram – Mehr Follower und Likes erhalten – Tutorial – Tipps & Tricks – Die Top 10 Instagram Bilder“ sichten zu müssen. Schaut man sich auf Instagram um, so laden einige nur Schwarzweißaufnahmen hoch, andere nur Aufnahmen von Katzen und wieder andere nur Streetstyle-Fotos oder beispielsweise nur gerade Wege. Mehr Aufmerksamkeit, so unsere Feststellung, erhält man mit Fotos die wertfrei sind. Auch Aufnahmen von Produkten, außer man ist Blogger und gibt Tipps zu aktuellen Produkten, sind nicht gefragt. Wer seinen Instagram-Stream für Werbung nutzt, der sollte dies mit Augenmaß tun, denn ansonsten hat man keinen Erfolg.

3. Einsatz von Instagram-Filtern

Instagram bietet eine Reihe von Filtern, um Fotos einen ganz bestimmten Touch zu verleihen. Die Verwendung der Filter ist natürlich kein Muss, kann aber zu sehenswerten und auffälligen Ergebnissen führen. Weniger ist oftmals mehr und führt dementsprechend eher zum gewünschten Erfolg. Wichtig ist, dass die eingesetzten Filter nicht Selbstzweck sind und sie die gewünschte Bildintention unterstützen. HDR war mit seinen psychodelisch anmutenden Fotos lange Zeit sehr in Mode – inzwischen haben sich viele daran sattgesehen. HDR sparsam eingesetzt, so dass man es als solches möglicherweise gar nicht erkennt, ist aber nach wie vor angesagt.

4. Wie viele Bilder postet man täglich

Hier gehen die Meinungen auseinander. Es gibt Nutzer, die täglich nur eine Aufnahme posten und bei anderen liegt die Anzahl der hochgeladenen Aufnahmen beispielsweise bei vier oder sechs. Wichtig ist, das Posten der Aufnahmen über den Tag zu verteilen, also nicht alle auf einmal hochzuladen – das wird als störend empfunden. Viele Instagram-Nutzer entscheiden sich für eine geringere Anzahl an täglichen Bilder-Post und nutzen dafür die Zeit, selber im eigenen Stream zu liken und zu kommentieren. Hintergrund ist, dass man dadurch die Like-Anzahl deutlich steigern kann.

5. Tagebuch und Blogger

Schaut man sich auf Instagram um, dann nutzen gerade die großen Instagramer die App für ihren Tagesablauf. Hier ist man ganz nah dran, weiß über das tägliche Outfit genauso Bescheid wie über das, was gegessen wurde und noch sehr viel mehr. Natürlich spielen auch besuchte Events eine Rolle und das Gruppenselfie fehlt natürlich auch nicht. Man kann den großen nacheifern in der Hoffnung, einer von ihnen zu werden.

Instagram wird immer intensiver auch von Bloggern genutzt, um ihre Botschaften in die Welt hinauszutragen. Dass Instagram hier mit seinen über 300 Millionen Nutzern eine wichtige Werbeplattform ist, versteht sich von selbst. Blogger heben natürlich die Produkte hervor, für die sie werben. Bei vielen dieser Aufnahmen, so unsere Beobachtungen, fehlt die persönliche Handschrift. Viele Aufnahmen könnten auch von einer Werbeagentur entstammen.

6. Instagramsucht

Instagram hat enormes Suchtpotenzial. Ab einem gewissen Punkt sollte man für sich Regeln festlegen, um diesem Netz nicht vollkommen zu verfallen. Allein die Gier nach Follower und Likes setzt Aktivitäten voraus. Folgt man dann auch noch seinen Lieblingen, so kann ein 24 Stundentag verdammt kurz werden. Um sich selbst besser unter Kontrolle zu haben und damit Instagram nicht zur Nummer eins im Leben wird, an dem man ja auch noch auf andere Weise teilnehmen sollte, sind Regeln sehr hilfreich. Wer empfehlen nicht mehr als 200 bis maximal 500 Personen zu folgen – damit hat man schon eine ganze Menge zu tun.

7. Es wird Englisch gesprochen

Natürlich ist einem die Muttersprache immer am geläufigsten. Auf Instagram, möchte man möglichst viele Follower gewinnen, sollte man immer global denken und daher die Sprache wählen, die die meisten App-User ebenfalls nutzen. Das ist in der Regel Englisch. Legt man auf Internationalität keinen Wert und reicht es einem aus, nur deutsche Follower zu erhalten, dann reicht es natürlich aus, nur auf Deutsch zu schreiben. Seit einiger Zeit gibt es übrigens einen offiziellen Instagram Account für die Deutsche Instagram Community unter dem Instagram Namen @INSTAGRAMDE – hier macht es natürlich Sinn, Kommentare in deutscher Sprache zu hinterlassen.

8. Hashtags – Wie viele sollte man bei Instagram nutzen?

Hier gehen die Meinungen auseinander. Bis zu 30 Hashtags kommen zum Einsatz wobei bevorzugt jene gesetzt werden, die gerade im Trend liegen. Für mehr Likes wird so manches unternommen und die Folge ist, dass Hahtags oftmals nicht im Zusammenhang mit den hochgeladenen Bildern stehen. Damit kann man auch für Verärgerung sorgen, denn andere Instagramer werden dadurch abgeschreckt und man erhält auch keine Follower. Hashtags machen aus unserer Sicht nur dann Sinn, wenn sie richtig getagt sind. Nur die zum Bild passenden Tags haben Wirkung bei neuen Followern oder um bei verschiedenen besonderen Tags aufzutauchen. Wir sprechen die Empfehlung aus, dass weniger mehr ist.

9. Wie sieht es mit der Ortsangabe aus?

Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste – wir sprechen deshalb den Rat aus, keine Angaben zum Ort zu hinterlassen wo man lebt, also zu Hause ist. A und O ist der Schutz der Privatsphäre und dazu gehört eben, solche Angaben nicht zu hinterlegen. Ist man hingegen an einem besonderen öffentlichen Ort unterwegs wie beispielsweise in München auf dem Marienplatz, in Frankfurt auf dem Römer oder in News York auf dem Times Square, dann kann man dies mitteilen. Dies generiert ein paar weitere Likes und andere Instagram-User verknüpfen sich auf Dauer auf Grund der gleichen Interessen.

10. Privater Account JA/Nein?

Möchte man nur für seine Freunde Bilder hochladen, dann macht ein Privat-Account Sinn. Die Konsequenz ist jedoch, dass man keine Follower erhält und darauf kommt es ja den meisten Nutzern von Instagram an. Möchte man also Follower bekommen, dann macht ein Privat-Account keinen Sinn. Wichtig ist, nicht zu viel von sich preiszugeben und somit sein Privatleben zu schützen. Heute ist es eine Leichtigkeit, Rückschlüsse zu ziehen und auch auf Instagram spielt nicht jeder mit offenen Karten und hat ein echtes Profil.

11. Welchen Namen sollte man für sein Profil wählen?

Der Name sollte eingängig und leicht zu merken sein, möchte man, dass andere ihn im Blick behalten. Von einer Zahlenkombination ist also abzuraten während man sich „SusiMünchen2010“ oder „HonigbärLüneburg2010“ viel leichter merken kann. Nichts ist in Stein gemeißelt und man kann seinen Account-Namen auch ändern. Das macht zum Beispiel dann Sinn, wenn sich der eigene Stil ändert. Natürlich führt eine Namensänderung etwas für Verwirrung aber man kann ja mit Bildern aufklären, warum man diesen Schritt gegangen ist.

12. Mehrwert bieten

Wenn man auf Instagram Erfolg haben möchte, dann machen Worthülsen keinen Sinn. Informativ sollte man sein, so dass die anderen für sich daraus einen Mehrwert ziehen können.

Fotografieren in der Praxis 12 / 2015

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3 Kommentare

Die Ausführungen von Sven Bischoff sind goldrichtig und ich finde gut, in welch nüchternen Art er es wiedergibt. Ist es aber auf der anderen Seite nicht sehr bedenklich, wenn man Abonnenten und Likes dazukauft. Neu ist das ja nicht. Man macht sich und den anderen doch etwas vor was nicht den Tatsachen entspricht. Eventuell, das mag nicht zeitgemäß sein, sollten wir unser Handeln mal überdenken. Und warum kauft man Abonnenten und Likes? Weil man zum Beispiel Werbekunden für seine Homepages sucht. All jene, die dieses Spiel nicht mitmachen und ihr Geld und Zeit lieber in Inhalte stecken haben da doch verloren. Ja und was hat man selbst davon wenn man sich indirekt betrügt. Ich sehe in diesem System, womit Facebook und Co ihr Geld verdienen übrigens ganz große Schwächen, weil man als Nutzer nicht einschätzen kann was der Wahrheit entspricht. Irgendwann, so ist zu hoffen, werden die Nutzer hoffentlich mal wach. Aber das ist sicherlich Wunschdenken. Gruß Jan

von Jan Keller
14. April 2016, 08:23:36 Uhr

Hallo, ich bin beruflich sehr eng vernetzt mit allen gängigen Social Media Plattformen und weiß nur allzu gut wie wichtig es ist ein vernünftiges Fundament an Abonnenten bzw. Likes zu haben. Gleich vorab ohne Zukauf an Abonnenten und Likes dreht man sich meist nur im Kreis, da es ohne Zukauf einfach unmöglich ist einen signifikanten Zuwachs zu erzielen. Der Grund liegt einfach auf der Hand, je geringer die Anzahl an Followers oder Likes desto geringer fällt das Page-Rating von Instagram aus. Und mit dem Page-Rank steht und fällt der Erfolg deines Profils. Hier gibt es ebenfalls eine einfache Faustformel, je mehr Followers oder Likes desto so höher fällt dein Page-Rank aus und mit einem höheren Wert wird dein Profil überdurchschnittlich oft als beliebtes Profil anderen Usern vorgeschlagen und spült somit jede Menge neue Besucher also potentielle Followers auf dein Profil. Auch erreicht man mit mehr Likes Top Positionen bei wichtigen Hashtags, mit genau dem gleichen Effekt. Alle die hier den Zukauf verurteilen stehen sich selber im Weg , heutzutage ist es wie gesagt ein MUSS falls man wirklich was erreichen will. Ich persönlich nutze die Dienste eines deutschsprachigen Anbieters und zwar nennt sich das Ganze Instagram V.I.P. , hier kann ich frei bestimmen wann (7/24) und wieviel Follower oder Likes ich dazubuchen konnte. Auch Kleinstmengen ab 50 Follower oder Likes sind möglich. Dieses Angebot ist optimal wenn man Followers und Likes gleichermaßen fördern will und dabei nicht groß auffallen möchte. Die Nutzung ist absolut gratis. Ich möchte hier zwar keine Schleichwerbung betreiben aber dennoch finde ich es sehr wichtig diesen wirklich einzigartigen Service euch nicht vor zu enthalten, da ich weiß wie schwierig es ist sich ein vernünftiges Startfundament bei Insta aufzubauen- Näheres zu diesem Anbieter findet ihr unter www.buycheapestfollowers.com/deutsch

von Sven Bischoff
13. April 2016, 19:26:20 Uhr

Man sollte vielleicht dazu sagen, dass die erfolgreichsten Fotos von Sängerinnen und Schauspielern kommen und mit Bildgestaltung wenig zu tun haben. Der Hauptdarsteller von "Hell in Wheels" bekommt für seinen Hund mehr Likes wie so manches gute Bild. Und bei manchen Schauspielerinnen zählt die nackte Haut. Wobei Tierfotos von Natur- und Landschaftsfotografen kaum noch zu übertreffen sind. Stimmt, kann süchtig machen!

von Detlev Motz
05. Dezember 2015, 14:32:23 Uhr

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