Selbstgestaltete Fotoweihnachtskarten - Es wird Zeit!

Selbstgestaltete Fotoweihnachtskarten - Es wird Zeit!
In nicht einmal mehr als acht Wochen steht Weihnachten vor der Tür, und so manch einer verschließt davor die Augen. Es nützt alles nichts, man sollte schon jetzt das bevorstehende Weihnachtsfest im Blick haben, damit die Hektik nicht zum besten Freund wird. Zu Weihnachten steigt bekanntlich das Postaufkommen und feste Tradition ist es, Weihnachtskarten zu verschicken. Mag man es bequem, aber nicht sonderlich originell, so greift man auf Karten zurück, die im Handel angeboten werden. Diese Karten sind – sollen sie anmuten – meist recht teuer und das geht ins Geld – gerade, wenn viele Weihnachtskarten verschickt werden sollen. Möchte man die Aufmerksamkeit auf seine Weihnachtspost lenken, so sollte man das Angebot der Fotodienstleister für sich in Anspruch nehmen. Über sie ist es ein Kinderspiel, eigene Fotoweihnachtskarten zu gestalten. Persönlicher geht es nicht, und das Tolle ist: Man kann seiner Kreativität auch noch freien Lauf lassen. Voraussetzung für selbstgestaltete Fotoweihnachtskarten sind natürlich Bilder. Das können Impressionen vom Weihnachtsmarkt ebenso sein wie winterliche Landschaften oder aber zum Beispiel die Familie.

Fotoweihnachtskarte mit Familie

Aktuell sollte das Familienbild sein und sehr beliebt ist es, Weihnachten bei selbstgestalteten Fotokarten zu thematisieren. Das bedeutet, die Familie zum vorweihnachtlichen Fotoshooting zusammenzutrommeln. Hier hat man zwei Optionen: Man geht zu einem Profifotografen oder man macht die Aufnahmen selbst. Das Wochenende bietet sich als Termin an, denn nach einem langen Arbeits- und/oder Schultag ist man in den seltensten Fällen entspannt, um sich vor der Kamera in Szene zu setzen. Im Vorfeld sollte man in der Familie besprechen, welche Accessoires mit aufs Bild sollen. Ist es die so beliebte Weihnachtsmütze, die sich mit ihrem rot immer gut im Bild macht, oder sind es Gegenstände, wie Nussknacker, Räuchermännchen oder Lichterkette beziehungsweise andere weihnachtliche Leuchtobjekte, die hierzulande eine immer stärkere Verbreitung erfahren. Und wenn man ein Haustier hat, so gehört es als Familienmitglied natürlich mit aufs Bild – sofern es sich nicht um Fische und Co. handelt.

Das Fotoshooting kann im Freien oder aber auch in den eigenen vier Wänden stattfinden. Ist man im Besitz eines Fotostudios, so bietet sich dieses natürlich an, denn hier hat man die besten Voraussetzungen hinsichtlich Ausleuchtung, aber auch Hintergrund. Aber es geht auch ohne heimisches Fotostudio. Wichtig ist, einen geeigneten Ort in den eigenen vier Wänden zu finden – welcher das ist, hängt auch von der Familiengröße ab. Den Hintergrund sollte man im Auge haben, denn dieser darf nach Möglichkeit nicht von der Familie ablenken – diese ist es ja, die im Mittelpunkt steht. Die Kamera gehört auf ein Stativ, denn wenn man keinen Außenstehenden fotografieren lässt, greift man auf den Selbstauslöser zurück, weil man ja selbst auch mit aufs Bild möchte. Notfalls kann man die Kamera auch auf ein Möbelstück legen. Doch Achtung! Ganz schnell ist es passiert, dass die Kamera nach vorn abrutscht und zu Boden fällt. Zudem muss man darauf achten, dass man den Gegenstand, auf dem die Kamera ruht, nicht mit aufs Bild bekommt. Besser ist in jedem Fall ein Stativ.

Sofern die Kamera die Option bietet, einen Aufsteckblitz zu nutzen, sollte dieser auch zum Einsatz kommen. Weicheres Licht ist garantiert, wenn dieses, mittels Diffusor, an die Decke gelenkt wird. Auf welche Optik man bei Spiegelreflex- beziehungsweise kompakten Systemkameras zurückgreift, ist abhängig von den Räumlichkeiten, aber auch von der Familiengröße. Wichtig ist es, den Weißabgleich im Blick zu haben, denn gerade bei Kunstlicht kann es schnell passieren, dass Farbverfälschungen auftreten. Als letzten Tipp heißt es, mit den Optionen der Kamera zu spielen. Interessante Effekte ergeben sich beispielsweise durch kamerainterne Filter.

Aus dem Pool an Aufnahmen wählt man anschließend über den Rechnerbildschirm, das Tablet oder den Fernseher – die Größe lässt eine bessere Bildbegutachtung zu – das Bild für die Fotoweihnachtskarte aus, hinter dem die gesamte Familie steht. Dann heißt es, sich für einen Fotoanbieter zu entscheiden und aus einem großen Portfolio an möglichen Karten das Wunschformat auszuwählen. Nun muss nur noch das Bild hochgeladen, wenn gewünscht Text eingegeben werden und schon kann der Auftrag nach Festlegung der Kartenanzahl raus. Bedenken sollte man hier, dass man lieber ein paar Karten mehr bestellt, denn wie schnell hat man jemanden vergessen und zu Schreibfehlern kann es auch immer kommen.

Fotografieren in der Praxis 10 / 2013

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