Smartphonefotografie - Kunstwerke auch auf professioneller Ebene

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Smartphones gelten als „Immer-dabei-Kamera“, deren fotografischer Funktionsumfang sich durch Foto-Apps ins schier Unermessliche steigern lässt. Streitbar ist sicherlich, inwieweit zahlreiche Foto-Apps aus Fotografensicht zur Qualitätsverbesserung beitragen. Oftmals steht der Spaßfaktor sicherlich im Vordergrund und der kann bekanntermaßen die fotografische Kreativität durchaus beflügeln. Unstrittig ist, dass Smartphones mit ihren Mikrolinsen mit guten Kompaktkameras nicht mithalten können. Die große Frage ist, ob man Smartphones überhaupt in Konkurrenz zu Kompaktkameras setzen sollte, wie es vielfach unberechtigter Weise auch bei den kompakten System- und Spiegelreflexkameras getan wird. Wir sehen in Smartphones eine Bereicherung, nicht nur was die wachsende Anzahl an Aufnahmegeräten anbelangt, sondern auch, weil sie viele Menschen für die Fotografie sensibilisiert. Aber nicht nur das, denn viele, selbst jene die über hochwertige Kameraausrüstungen von mehreren hundert, wenn nicht sogar tausend Euro verfügen, fotografieren mit ihren Smartphones und schaffen Kunstwerke auch auf professioneller Ebene. So erzielte im vergangenen Jahr die Aufnahme „Carmella“ von Helen Bezniks einen Preis von über 1.000 Dollar beim Mobile Photo Award.

Befreit von technischen Zwängen reicht bei Smartphones ein Touch und das Bild ist im Kasten. Zahlreiche Verbraucher sehen in den begrenzten fotografischen Möglichkeiten der Smartphones die große Herausforderung, aber keine Beschränkung in ihrer Kreativität. Hinzu kommt, sich sozusagen nicht als Fotograf zu outen, aus dem Verborgenen und Unauffälligen heraus fotografieren zu können. Ein weiterer Punkt, warum die Smartphonefotografie sicherlich so fun ist, liegt auch in den eingefangenen Motiven begründet. Schaut man auf die diversen Portale, so entdeckt man dort Aufnahmen, die zuvor niemals mit einer Kompakt-, kompakten System- oder Spiegelreflexkameras einfangen worden wären.

Instagram, mit monatlich 90 Millionen aktiven Nutzern und einer App, über die weltweit nach Unternehmensangaben 40 Millionen Bilder an einem Tag geteilt werden sowie Hipstamatic, sind aktuell die gefragtesten Foto-Apps. Der Papierhersteller Tecco hat den künstlerischen Trend der Smartphonefotografie schnell erkannt und hat FineArt-Papiere im Format 21 × 21 cm konfektioniert, nämlich das BTG 300, ein Baryt-Papier mit festem Griff und dezentem Glanz. Die elegante Oberfläche ist strapazierfähig und deshalb auch für die Kommunikation mit den Hipstas geeignet. Das zweite Papier ist matt, das PFR 295, ein klassisches FineArt-Rag aus Baumwollfasern, das sehr griffsympathisch ist und auf dem die Bilder außerordentlich plastisch wirken. Wir können jedem Smartphonefotografen den Ausdruck seiner Fotografien auf FineArt-Medien nur nahelegen, denn sie sind von einer magischen Faszination.

Fotografieren in der Praxis 04 / 2013

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