Urlaubsfotos - Unvergessliche Momente perfekt in Szene gesetzt

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Urlaubszeit ist Fotozeit – dieser Ausspruch ist so geläufig wie „Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte“. Im Urlaub wird fotografiert, was das Zeug hält, 500 Aufnahmen und mehr sind die Regel. Jeder möchte das Erlebte, das Gesehene in Form von Bildern konservieren. Hinzu kommt, dass im Urlaub der Blick eines jeden Einzelnen Neuem gegenüber sehr viel aufgeschlossener ist als im Alltag, wenn das Leben meist in festen Bahnen verläuft. Viele Motive, die einem im Urlaub begegnen, sind einmalig und eine Wiederholung ist nahezu unmöglich oder mit enormem Aufwand verbunden. Das A und O für unbeschwertes Fotovergnügen im Urlaub ist eine genaue Planung und dass man keinen Ausrüstungsgegenstand, wie zum Beispiel das Ladekabel für die Kamera, zu Hause vergessen hat.

Verfügt man ausschließlich über eine Kompaktkamera, ist die Fototasche mit Ladekabel und Ersatzspeicherkarten schnell gepackt. Anders verhält es sich da bei Besitzern von kompakten System- und/oder Spiegelreflexkameras die möglicherweise auch noch über eine Kompakte verfügen. Geht es mit dem Auto in den Urlaub, kann man natürlich alles mitnehmen – so ist man in jedem Fall für jede Situation gerüstet. Anders verhält es sich bei Flug- oder Bahnreisen beziehungsweise Rucksackurlaub, wo, je nach Urlaubsdauer, auch jedes Gramm zählt. Hier sollte man sich im Vorfeld überlegen, welche Kameraausrüstung mitkommt – dies hängt natürlich von den fotografischen Vorlieben und den zu erwartenden Fotomotiven ab.

Geht es ins Ausland, sollte man sich mit dem Thema Zoll auseinander setzen. In Deutschland ist die Rechtslage so, dass man dem Zoll nachweisen muss, dass man die Fotoausrüstung auch schon vor Urlaubsantritt besessen hat. Dazu kann man die Rechnungen mitführen, was allerdings nicht so praktisch ist. Wesentlich ratsamer ist es, vor Reiseantritt beim Zoll eine sogenannte Nämlichkeitsbescheinigung auszufüllen, die anhand der Modellbezeichnungen und Seriennummern eine eindeutige Identifikation der Ausrüstung ermöglicht. Bei Reisen innerhalb der Europäischen Union ist dies nicht nötig, da in der EU die Zollschranken inzwischen gefallen sind.

Bei Flugreisen gehört die Fotoausrüstung ins Handgepäck. Gerade auf nicht so häufig frequentierten Strecken werden oftmals sehr kleine Maschinen eingesetzt, deren Gepäckfächer eine große Fototasche oder einen großen Fotorucksack nicht aufnehmen können. Unter dem Sitz findet die Fotoausrüstung vielfach dann auch keinen Platz. Hat man sich bereits im Vorfeld über die Maschinengröße informiert, kann man das Fotoequipment in kleineren Fototaschen verstauen. Beim Einchecken sollte man genügend Zeit einplanen, denn vielfach wird die Fotoausrüstung genauestens inspiziert.

Fotostative, die bei zahlreichen Fluggesellschaften als Sperrgepäck gelten, müssen in der Regel aufgegeben werden. Damit das Stativ beim Transport nicht leidet, sollte es sicher in einer Tasche verstaut werden. Da viele Fluggesellschaften eine Gewichtsbegrenzung haben und sich jedes weitere Kilo teuer bezahlen lassen, sollte man bedenken, dass das Stativgewicht zu dem Gewicht des Koffers addiert wird.

Fotografieren in der Praxis 06 / 2013

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