FineArt-Fotoausdruck - Das besondere Weihnachtsgeschenk

© Prophoto / photokina 2014
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Weihnachten naht – die Feiertage kommen schneller als erwartet und dem einen oder anderen mangelt es möglicherweise an Geschenkideen. Wer fotografiert, der hat den großen Vorteil, der Familie und Freunden, aber auch sich selbst ganz persönliche Geschenke zu Weihnachten machen zu können. Und es sind ganz besondere Geschenke beispielsweise dann, wenn man sich für einen Fotoausdruck auf FineArt-Papier entscheidet. Das sind Papiere, die, unseres Erachtens, Fotografien mit einer ganz anderen Anmutung und somit Leben erfüllen. Wer FineArt-Papiere noch nicht kennt, dem empfehlen wir den Gang zum Fotohändler und/oder in ein Studio, mit dieser Druckdienstleistung. Elektronisch, also über den Bildschirm, ist es unmöglich, das Besondere von FineArt-Papieren zu visualisieren und dementsprechend zu begreifen. Diese Papiere muss man sehen sowie fühlen und wer einmal seine Fotografien auf FineArt-Papieren ausgegeben hat, der weiß, wovon wir sprechen. Um sich als Anwender einen Überblick über die verschiedenen FineArt-Papiere verschaffen zu können, bieten die Hersteller Boxen mit unterschiedlichen Papieren ebenso an wie FineArt-Papierfächer.

© Prophoto / photokina 2014
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Die Hersteller von FineArt-Papieren offerieren ein umfassendes Portfolio unterschiedlichster Medien – Haptik und Anmutung fördern die Intention und steigern die ästhetische Wirkung von Aufnahmen. FineArt-Papiere mit Baryt-Anmutung sind wegen ihrer Haptik besonders beliebt. Sie ziehen nicht nur durch ihren speziellen Oberflächeneindruck die Aufmerksamkeit der Betrachter auf sich, sondern sind auch, wie schon in der Fotogeschichte, wegen ihrer hohen Bildstabilität und Archivfestigkeit gefragt. Baryt-Papiere galten früher in der Schwarzweißfotografie als das Nonplusultra. Heute dienen sie als moderne Inkjet-Medien auch als wirkungsvoller Träger künstlerischer Farbmotive. Eine Besonderheit sind auch Büttenpapiere, die Fotografien noch wertvoller aussehen lassen, oder Medien mit Leinwandstruktur, wie sie häufig zum Ausrucken von Porträts zum Einsatz kommen. Je nach Motiv kann man sich für raue oder glatte FineArt-Papiere entscheiden. Ebenso können Fotografen heute bei der Auswahl der Papierformate auf zahlreiche Optionen zurückgreifen. Large-Format-Medien in Übergrößen freuen sich ebenso wachsender Beliebtheit wie die Ausgabe von Smartphone-Fotos auf FineArt-Medien. Bei letzteren mag sich der eine oder andere fragen, wie das zusammenpasst. Der Gegensatz scheint unüberbrückbar: Einerseits ein Telefon, das auch Fotos machen kann, andererseits der Anspruch, höchste Qualität zu Papier zu bringen. Bescheidene 1.932 × 1.932 Bildpunkte bieten beispielsweise die Bilder der fürs iPhone entwickelten Hipstamatic-App. Doch die Prints auf Photo Rag oder anderen FineArt-Medien sind von einer beinahe magischen Faszination und deshalb eine tolle Geschenkidee zu Weihnachten.

© Prophoto / photokina 2014
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FineArt-Medien sind, aufgrund des teils handwerklichen Herstellungsprozesses, teurer als großindustriell gefertigte PE-Papiere. Diese Investition lohnt sich und der Beschenkte wird es zu würdigen wissen. Eines ist allen FineArt-Papieren gemeinsam: – bei sachgemäßer Auswahl des Mediums verstärken sie die Bildaussage. Welches FineArt-Papier man wählt, ist Teil des kreativen Prozesses und die Entscheidung des Fotografen. Sehgewohnheiten spielen natürlich eine große Rolle. Hochweißes Papier begeistert auf den ersten Blick. Dennoch entscheiden sich viele Anwender dann doch für naturfarbene FineArt-Medien, da sie Emotionen besser transportieren. Auf das Zusammenspiel von Motiv und Papier kommt es an, weshalb man auch keinen allgemeingültigen Tipp geben kann.

Fotografieren in der Praxis 11 / 2014

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