Hochzeitsshooting - Zoomen statt Laufen

Warum man Profifotografen engagieren sollte

Hochzeitsshooting © Antonia Moers Photography

Die Fotografie gehört zu einer Hochzeit wie die Eheringe, das Brautkleid oder die Festlichkeiten im kleinen wie großen Stil. Kosten in Höhe eines Kleinwagens sind keine Seltenheit – Einzigartigkeit ist gefragt und die Kosten für den Fotografen fallen gemessen an den Gesamtkosten nicht wirklich ins Gewicht. Auch, wenn immer mehr Fotobegeisterte über umfangreiches Fotoequipment verfügen, das vielfach theoretisch aus technischer Sicht Garant für tolle Hochzeitsfotos ist, so sollte man Profifotografen wie Antonia Moers aufsuchen. Sie wissen um den aktuellen fotografischen Zeitgeist in der Hochzeitsfotografie und verfügen über das Gespür, Ehepaare gekonnt in Szene zu setzen.

Hochzeitsshooting © Antonia Moers Photography

Die Hochzeitsfotografie fällt, weil Anlassbezogen, in den Bereich der Eventfotografie. Sie kann Elemente der Portraitfotografie, der Reportagefotografie oder der Glamourfotografie enthalten. Zur Zeit der Analogfotografie lag der Fokus in der Hochzeitsfotografie auf professionellen Portraits und beschränkte sich auf die Schlüsselmomente, wie den Ringtausch oder den Kuss. Der aktuelle fotografische Trend entwickelt sich, so die Beobachtungen von Antonia Moers, eher weiter in die Richtung Reportagefotografie und deckt somit die Hochzeit als Ganzes ab.

Hochzeitsshooting © Antonia Moers Photography

Um als Fotograf dem aktuellen Trend in der Hochzeitsfotografie folgen zu können, ist entsprechendes Fotoequipment notwendig. Die Augen der Kamera, also die verwendete Optik spielt eine entscheidende Rolle. Für Antonia Moers ist das SIGMA 24-70mm F2,8 DG OS HSM | Art die beste Wahl, weil es ein Allround-Objektiv ist – ein Zoomobjektiv mit einer guten Lichtstärke. Bis dato verwendete die Fotografin für ihre Portraitserien ausschließlich das SIGMA 35mm F1,4 DG HSM | Art oder das SIGMA 50mm F1,4 DG HSM | Art. Die Verwendung des Zoom-Objektivs war für Antonia Moers zunächst eine große Umstellung. „Schnell habe ich aber festgestellt, dass ich mit dem SIGMA 24-70mm F2,8 DG OS HSM | Art deutlich mehr Möglichkeiten bei der Bildsprache habe. Ungewohnt war für mich auch, dass ich für einen näheren Bildausschnitt nicht mehr so viel laufen musste, sondern einfach ranzoomen konnte, “ so Moers.

Hochzeitsshooting © Antonia Moers Photography

Die Fotografin führt weiter aus: „Man muss aber auch darauf achten, dass ein Close-Up bei 24mm für Portraits eher ungeeignet ist, da es in dem Bereich verzerrt. Die 70mm wiederum eignen sich perfekt für Portraits mit toller Freistellung. Der Weitwinkelbereich ist für mich aber trotzdem ein Gewinn, wenn ich zum Beispiel das Ehepaar in Kombination mit der Landschaft darstellen möchte. So kann ich die Landschaft viel stärker mit einbeziehen, als ich es mit meinen beiden Festbrennweiten könnte.

Hochzeitsshooting © Antonia Moers Photography

Die hohe Lichtstärke des SIGMA 24-70mm F2,8 DG OS HSM | Art ist besonders bei der Hochzeitsfotografie in lichtarmen Situationen vorteilhaft. Trotz großzügig bemessener Kirchenräume, gelangt oft wenig Licht ins Innere und außerdem benötigt man ein starkes Zoomobjektiv. Bei einer standesamtlichen Trauung ist oft mehr Licht vorhanden, dafür ist der Platz sehr begrenzt, was ein Weitwinkel erfordert. Aus diesen Gründen ist für mich das Zoom genau der richtige Begleiter.

Hochzeitsshooting © Antonia Moers Photography

Weil bei Hochzeitsportraits zwei Personen im Fokus stehen, ist die offene Blende von F2,8 eigentlich nicht immer die beste Wahl, da so in der Regel nicht beide gleich scharf abgebildet werden können. Trotzdem gelang es mir, durch gute Positionierung, beide Personen scharf abzulichten. Das hat mich überrascht und hier spielt das Objektiv für mich eine weitere Stärke aus. Eine feinfühlige Blendenöffnung ist übrigens notwendig, wenn man das Paar freistellen und ein angenehmes Bokeh erzeugen möchte.

Hochzeitsshooting © Antonia Moers Photography

Die Praxis hat gezeigt, dass das SIGMA 24-70mm F2,8 DG OS HSM | Art das ideale Objektiv für viele unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten mit einer tollen Abbildungsleistung ist.“

Fotografieren in der Praxis 03 / 2018

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