Outdoorkameras - Robust gegen Staub, Wasser, Erschütterungen

© Fotograf: Nina Bannemann, Meer, Photoglobus
© Fotograf: Nina Bannemann, Meer, Photoglobus
Heute gibt es für Kameras die unterschiedlichsten Bezeichnungen. Eine davon trägt den Namen Outdoor, was natürlich nicht bedeutet, dass man mit diesem Kameratyp nicht auch in Räumen fotografieren kann. Qutdoorkameras sind klein, handlich und passen quasi in jede Jackentasche. Diese Kameras sind jedoch nicht so klein wie Smartphones, was den großen Vorteil der besseren Bedienbarkeit mit sich bringt. Die Einstellräder sind meist recht kompakt, was den Bedienkomfort beispielsweise mit Handschuhen deutlich erhöht. Es gibt sogar Modelle, wo die Kameraeinstellungen durch Schütteln erfolgten. Das ist zwar anfänglich möglicherweise etwas ungewohnt, aber zum Beispiel unter Wasser wieder sehr reizvoll.

© Fotograf: Renate Schmich, London bei Regen, Photoglobus
© Fotograf: Renate Schmich, London bei Regen, Photoglobus
Markenzeichen der Outdoorkameras ist ihre Robustheit – sei es nun gegen Staub, Schmutz, Erschütterungen oder Wasser. Voraussetzung dafür ist ein versiegeltes Gehäuse, das – je nach Modell – sogar das Abtauchen bis zu Wassertiefen von 18 Meter gestattet. Konstruktionsbedingt sind dem Zoom klare Grenzen gesetzt, denn Objektivteile, die herein- und herausgefahren werden, gibt es bei diesen Kameras nicht. Derzeit liegt der maximale Zoombereich bei 5-fach, das reicht aber für ihre Einsatzgebiete weitestgehend aus. Outdoorkameras sind bestens für Kinderhände geeignet – gerade für kleine, die auch gerne man etwas fallen lassen und wo der sorgsame Umgang noch nicht gelernt ist. Aber auch für Handwerker, die ihre Leistungen auf dem Bau dokumentieren sollten, sind Outdoorkameras ebenso eine gute Wahl wie für Bergsteiger, Strandbesucher oder wenn es auf einer Tour sehr regnerisch und matschig zugeht – diese Kameras sind quasi für alle nur denkbaren Lebenslagen konzipiert.

© Fotograf: Dieter Urban, Regentag, Photoglobus
© Fotograf: Dieter Urban, Regentag, Photoglobus
Die meisten Outdoorkameras sind mit GPS und einem Kompass ausgestattet – sehr praktisch für Bergsteiger, aber auch für alle anderen, die die Orientierung nicht verlieren und auch später noch wissen möchten, wo die Aufnahmen denn gemacht wurden. Ein weiteres Markenzeichen von Outdoorkameras ist ihr Äußeres. Hier geht es oftmals sehr bunt. Hinzu kommen vielfach Nieten oder Versteifungsspangen, die die Unverwüstlichkeit dieses Kameratyps einmal mehr unterstreichen.

Faszination Fototechnik 08 / 2013

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