Bilder und Videos vom Smartphone auf Laptop/Rechner übertragen

In Zeiten von WLAN sind Kabel und Kartenlesegeräte für den Austausch von Bildern, Videos und anderen Daten schon fast Relikte der Vergangenheit. Aber auch nur fast, denn es ist immer gut einen Plan B zu haben, wenn die modernere Lösung zur Datenübertragung vom Smartphone auf den Rechner und/oder Laptop mal streikt oder kein Netz zur Verfügung steht. Generell als schneller gilt nach wie vor die Datenübertragung über Kabel. Berührungsängste, auch wenn manche meinen diese haben zu müssen, sind unberechtigt. Wichtig ist in jedem Fall, in regelmäßigen Abständen die Daten vom Smartphone auf die Festplatte beispielsweise eines Rechners zu übertragen. Smartphones können verloren gehen, entwendet werden oder was immer gern passiert, in die WC-Schüssel fallen und dann war es das mit den Daten.

© Fotograf: Jan Fäller, Frau mit Handy au der Straße, Blende-Fotowettbewerb
© Fotograf: Jan Fäller, Frau mit Handy au der Straße, Blende-Fotowettbewerb

USB

USB (Universal Serial Bus) ist eine Schnittstelle, über die ein Computer mit einem externen Gerät verbunden werden kann. Ein USB-Kabel ist meist im Lieferumfang eines Smartphone enthalten und dient – je nach Modell – als universelles Verbindungskabel, beispielsweise zum Aufladen über die Steckdose oder dem Datenaustausch mit dem Computer.

WLAN

WLAN (Wireless Local Area Network) ist ein drahtloses lokales Netzwerk, bei dem Daten zwischen zwei Geräten über ein Funknetz ausgetauscht werden können. Für den Datenaustausch müssen beide Geräte eine aktive Verbindung zum Netzwerk herstellen können. Die Kennzeichnung von WLAN-fähigen Geräten kann auch über das gebräuchliche Synonym WiFi erfolgen.

Bluetooth

Bluetooth wurde in den 1990er Jahren von der Bluetooth Special Interest Group (SIG) für die kabellose Datenübertragung zwischen zwei Geräten per Funktechnik entwickelt. Das Funknetz ist ein WPAN, also begrenzt und stellt eine Verbindung nur auf kurze Distanz sicher. Neben der Übertragung von Bilddaten ist bei Smartphones die Verbindung zu Kopfhörern über Bluetooth gebräuchlich.

IrDA

Infrarot-Schnittstellen werden für die Datenübertragung im Nahbereich – Distanz unter 1 Meter – verwendet. 1993 spezifizierte die Infrared Data Association (IrDA) die Standards, die zu erfüllen sind, wenn Daten mittels infrarotem Licht drahtlos von Punkt-zu-Punkt übertragen werden sollen. IrDA kommt vielfach in Laptops, Smartphones oder PDAs zum Einsatz und zeichnet sich durch hohen Datendurchsatz mit geringer Bitfehlerrate und niedrigem Energieverbrauch pro gesendetem Byte aus.

Datenübertragung

Ganz gleich welche Lösung zur Verbindung zwischen Smartphone und Computer vorgestellt wurde, dass Übertragen der Bilddateien erfolgt immer auf die gleiche Weise. Über einen Dateimanager (Windows Explorer, OS X Finder, Linux Nautilus etc.) wird der Bilderordner im Smartphone aufgerufen. Die betreffenden Aufnahmen werden ausgewählt und kopiert. Anschließend wird im Dateimanager der Zielordner auf dem Laptop/PC geöffnet und die Bilder eingefügt.

Auch wenn heute meist nur noch vom Smartphone als „Überall-dabei-Kamera“ die Rede ist, so soll auch das gute, alte Handy mit Kamerafunktion nicht unerwähnt bleiben. Für diese Mobiltelefone gilt die Beschreibung gleichsam, auch wenn modellspezifisch oder altersbedingt die eine oder andere Verbindungsmöglichkeit nicht besteht.

Überprüfung

Bevor man die auf einen Rechner übertragenen Bilder und Videos vom Smartphone löscht sollte man sich vergewissern, ob der Datentransfer reibungslos funktioniert hat. Sind alle Daten übertragen worden und lassen sich die Daten öffnen. Erst wenn das sichergestellt ist, dann kann man den Smartphonespeicher erleichtern. Wer sicher gehen möchte, der legt seine Bild- und Videodaten auf mindestens zwei unterschiedlichen Speichermedien ab, die an unterschiedlichen Orten aufbewahrt werden. Immer stärker im Kommen sind Cloud-Dienste als das Speichermedium auf das von wo aus immer immer zugegriffen werden kann.

Faszination Fototechnik 08 / 2016

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