Farbtiefe 8 oder 16 Bit

Bildbearbeitungsprogramme arbeiten mit 8 oder 16 Bit Farbtiefe, letztere stellt technisch die bessere Lösung dar. Die Bearbeitung in 16 Bit ist sehr aufwändig und zu bedenken gilt es, dass nicht alle Bildeditoren 16 Bit durchgängig unterstützen. Zudem benötigen 16-Bit-Bilder doppelt so viel Speicherplatz wie 8-Bit-Bilder. Bei der Bildausgabe bringen 16-Bit-Bilder für das menschliche Auge keine Vorteile. Anders sieht das bei der Bearbeitung selbst aus: Werden Farbkurven verschoben, Kontraste geändert und Helligkeiten angepasst, so kann eine 16-Bit-Quellendatei das entscheidende Quäntchen mehr an Informationen enthalten, um bestimmte Anpassungen ohne sichtbaren Quellenverlust zu erlauben.
 

Fototipps kurz und prägnant 01 / 2009

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