Fotobuch

Im Internet haben Bildergalerien Konjunktur. Da wird die private Reise aber auch das Grillfest oder die Hochzeit öffentlich zur Schau gestellt. Solche virtuellen Fotoalben präsentieren sich als postmoderne Variation der Bilderberge, die Generationen von Amateurfotografen zuvor zwischen Kartonseiten aufgeklebt haben. Doch was die Ästhetik der Internetalben betrifft, können sie mit einem Fotoalbum nicht Schritt halten. Die Alternative zum gewohnten Album kommt in der Ära der digitalen Fotografie als gebundenes Fotobuch mit ausgefeiltem Layout daher. Gerade für digitale Aufnahmen bietet sich diese Möglichkeit an, nicht nur als Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenk. Die Aufgabe des Fotografen beschränkt sich nach dem Druck auf den Auslöser auf das Überspielen der Bilddaten von der Kamera beziehungsweise der Speicherkarte auf den Rechner, die Bildbearbeitung und das Layout. Was mit spezieller Software entsteht, wird gespeichert und verschickt. Als Einzelstück oder in kleiner Auflage liegt das eigene Fotobuch nach gut einer Woche im Briefkasten. Dieses sorgt für Begeisterung aber auch Staunen und ruft einen gewissen Stolz hervor.
 

Fototipps kurz und prägnant 10 / 2005

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