Geotagging

Geotagging ist ein Feature, das in immer mehr Kameras anzutreffen ist. Während der Aufnahme werden die Positionsdaten aufgezeichnet. Mit einer geeigneten Software – zum Beispiel Google Picasa – kann der Aufnahmeort dann auf einer Landkarte (Google Earth) gekennzeichnet werden. Das ist besonders dann interessant, wenn man beispielsweise seine Aufnahmen im Internet veröffentlichen oder seinen Freunden den genauen Aufnahmeort mitteilen möchte. Aber auch auf langen Fototouren ist Geotagging äußert praktisch, denn so braucht man sich nicht mehr handschriftlich notieren, in welchem Ort die zehnte Kirche stand, die man abgelichtet hat.

Geotagging-fähige Kameras sind mit einem GPS-Empfänger ausgestattet. Zur exakten Positionsbestimmung muss die Kamera das Signal von mindestens drei GPS-Satelliten empfangen. Das funktioniert im freien Feld recht gut, in Innenräumen dagegen meist nicht. Hinzu kommt: Anders als der GPS-Empfänger in einem Auto, kann eine Kamera kaum die aktuelle Position anhand der letzten GPS-Messung interpolieren.

Aber auch mit Kameras, die keinen GPS-Empfänger haben, lassen sich Fotos geotaggen. Dazu setzt man einen externen GPS-Empfänger ein, der Orts- und Zeitdaten synchronisiert. Diese Geotagger bieten dann eine Software, die anhand des Aufnahmedatums den Ort, an dem ein Foto aufgenommen wurde, ermitteln kann. Allerdings sind auch separate Geotagger auf eine freie Sicht zu mindestens drei GPS-Satelliten angewiesen.

Fototipps kurz und prägnant 12 / 2012

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