Infrarot

Hobbyphotographen suchen immer neue Ausdrucksweisen. Eine zwar seltene aber um so eindrucksvollere Art künstlerische Bilder zu schaffen, bietet die Infrarotphotographie. Laut Definition beschäftigt sie sich mit der Herstellung von Aufnahmen unter Ausnutzung von Lichtwellen, die länger als jene des sichtbaren Lichtes sind. Infrarotes Licht hat Wellenlängen zwischen etwa 700 nm und 40.000 nm. Photographisch erfaßbar ist - in der analogen Photographie mit speziellem Filmmaterial sowie Filtern und in der digitalen Photographie durch den Einsatz von Infrarotfiltern - der Bereich bis etwa 1.100 nm. Die Objekte werden umso heller wiedergegeben, je mehr sie das Licht dieser Wellenlänge reflektieren oder ausstrahlen und umgekehrt. Dies führt dazu, daß die Grau- beziehungsweise Farbwerte von Infrarotbildern sehr stark von der gewohnten Wiedergabe bei der Photographie mit sichtbarem Licht abweichen.
 

Fototipps kurz und prägnant 05 / 2005

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