Landschaftsfotografie in Schwarzweiß

Die Schwarzweißfotografie gilt als künstlerisches Medium, verbunden mit einem endlosen Spielraum an kreativem Ausdruck. Wer sich inspirieren lassen möchte, der sollte sich die Werke von Ansel Adams anschauen – wohl der bekannteste Landschaftsfotograf schlechthin. Wer sich der Schwarzweißfotografie hingeben möchte, der hat zwei Optionen. Zum einen kann an der Kamera der „Schwarzweißmodus“ gewählt werden oder aber man fotografiert in Farbe und konvertiert diese Aufnahmen, mittels digitaler Bildbearbeitung, in Schwarzweiß. Ist man in der Schwarzweißfotografie noch nicht so versiert, so muss man zunächst ein Gespür dafür entwickeln und sich darüber bewusst sein, dass es Motive gibt, die in Farbe wesentlich imposanter wirken. Entscheidend in der Schwarzweißfotografie ist es, zu lernen, welche Farben kontrastreiche Grautöne ergeben. Sind diese recht identisch, so führt dies in der Aufnahme zu einem Einheitsbrei, dem es an Tiefe, und somit an Ausstrahlung fehlt. Entscheidend ist zudem, mit Lichtern, Schatten, Strukturen und Formen zu spielen. Treten diese in den Vordergrund, so ist die Reaktion auf das Abgebildete meist tiefgreifender. Einige Zungen behaupten sogar, dass die emotionale Reaktion auf farbig abgebildete Landschaften oftmals oberflächlicher ist, weil wir alles schon kennen. Prinzipiell passt Schwarzweiß zu allen Arten von Landschaften – von weiten Ausblicken bis hin zu kleinen Details.

Fototipps kurz und prägnant 03 / 2013

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