Lichtmalerei für zu Hause

Fotografieren heißt nichts anderes, als mit Licht malen. Die Lichtmalerei, die immer mehr Anhänger findet und der man in den eigenen vier Wänden wunderbar nachgehen kann, bedient sich mobiler Lichtquellen, und zwar von Taschenlampen, Laserpointern bis hin zu Montagelampen. Je nach verwendeter Lichtquelle können dann auch noch unterschiedlich farbige Folien zu Einsatz kommen, die natürlich die Bildwirkung verändern. Je länger die farbige Lichtquelle während der Aufnahme an einer Stelle verharrt, desto mehr tritt ihre Farbe in den Hintergrund und desto heller wird das Licht. Um dem gegenzusteuern, sollte man abblenden und einen niedrigen ISO-Wert wählen. Besonders beliebt bei der Lichtmalerei sind Kreisformen und geschwungene Elemente. Ist einem das zu langweilig und hat man mit der Lichtmalerei schon etwas Übung, so sind natürlich auch komplexe Muster und mehrteilige Formen möglich – hier muss das Licht jedoch immer wieder ab- und an anderer Stelle angeschaltet werden. Der Zufall führt Regie, denn der Lichtformer verliert schnell die Orientierung und zudem sieht er nicht, wo er bereits Lichtspuren hinterlassen hat. Lichtmalerei funktioniert nur in abgedunkelten Räumen. Die Kamera gehört auf ein Stativ. Die Belichtungszeit sollte zwischen 15 und 30 Sekunden betragen. Alternativ kann man sich für den „Bulb“-Modus entscheiden – hier gibt der Fotograf die Belichtungszeit vor. Knackige Kontraste garantieren Blenden von f11 und f13.

Fototipps kurz und prägnant 03 / 2013

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