Nachtfotografie - Rummelplatz

Rummelplätze entfalten ihre visuelle Wirkung erst so richtig in der Nacht, wenn die Lichter von Krake und Co. förmlich zu fliegen beginnen. Für Fotografen sind Rummelplätze ein Eldorado mit einer beeindruckenden Bandbreite an Motiven, die besonders in der „Blauen Stunde“ oder aber bei vollkommener Dunkelheit wirkungsvoll eingefangen werden können. Prädestiniert für die Fotografie bei Dunkelheit sind Spiegelreflex- und kompakte Systemkameras, die Fotografen die größte Bandbreite, auch dank des Objektivwechsels, garantieren. Aber auch mit Kompakt- und den sogenannten Bridgekameras – auch als Superzoomkameras bezeichnet – gelingen tolle Aufnahmen. Gänzlich ungeeignet sind Smartphones, denn die stoßen bei Dunkelheit noch schneller an ihre Grenzen. Ein Stativ ist natürlich wegen der längeren Belichtungszeiten Pflicht. Prinzipiell ist einem Dreibeinstativ der Vorzug vor einem Einbeinstativ zu geben. Ist es jedoch sehr voll auf dem Rummelplatz und möchte man keine Stolperfalle sein, so sollte man das Einbeinstativ wählen. Wer es einfach und bequem haben möchte, der wählt an seiner Kamera den Menüpunkt „Nacht“. Je nach Kameramodell können alle Einstellungen auch manuell vorgenommen werden. In jedem Fall sollte man mit der Verschlusszeit spielen, das heißt ein und dasselbe Motiv mit unterschiedlich langen Belichtungszeiten aufnehmen. Absolut sehenswert sind sogenannte Leuchtstrudel, die sich dann ergeben, wenn das in Bewegung befindliche Fahrgeschäft mit seinen Lichtern mit einer langen Verschlusszeit fotografiert wird.

Fototipps kurz und prägnant 03 / 2013

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