Panoramafotografie - Auf die Belichtung kommt es an

In ein und demselben Panorama hat der Fotograf während der Aufnahme mit unterschiedlichen Lichtsituationen zu tun. Auch, wenn die Belichtungsautomatik als der wichtigste Garant für optimal belichtete Aufnahmen gilt, so sollte auf sie in der Panoramafotografie verzichtet werden. Grund hierfür ist, dass die Kamera bei aktivierter Belichtungsautomatik für jede einzelne Aufnahme die Motivhelligkeit neu misst. Würde man diese Aufnahmen zur Deckung bringen, kommt es zu erheblichen Helligkeitsdifferenzen im Panorama. Eine konstante Belichtung über das gesamte Panorama erhält man durch manuelles Einstellen von Zeit und Blende. Da im Panorama häufig extreme Lichtverhältnisse vorliegen, die den Motivkontrast zwischen Schatten und Lichtern übersteigen, muss der Fotograf einen Mittelwert bei der Einstellung der Belichtung wählen, die der Szene am gerechtesten wird. Zur Wahl der richtigen Belichtung stehen dem Fotografen verschiedene Optionen offen: von Belichtungsreihen über Spot-, Intergral- oder Mehrfeldmessung, der Interpretation des Histogramms über das Ausmessen des Kontrastumfangs mit der Zweitpunktmessung, der Arbeit mit der Graukarte bis hin zum gekonnten Umgang mit Belichtungsmessern.
 

Fototipps kurz und prägnant 04 / 2009

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