Panoramafotografie - Stitchen

Unter „stitchen“ versteht man in der Panoramafotografie das Zusammenfügen von Einzelbildern zu einem Foto. Mithilfe von Panoramasoftware werden beim Stitchen die Einzelbilder in ihrer Perspektive so geändert und die Aufnahmen so zueinander verschoben, dass sie für den Betrachter nahtlos ineinander übergehen. Um Aufnahmen für ein Panorama verwenden zu können, müssen die Einzelaufnahmen über eine gewisse Überlappung verfügen, vom gleichen (Parallaxe) Standpunkt aufgenommen sein, den gleichen charakteristischen Schärfeverlauf (Blende und Fokussierung), die gleiche Helligkeit (Belichtung) und eine übereinstimmende Farbtemperatur (Weißabgleich) aufweisen. Auch wenn diese Bedingungen weitestgehend erfüllt sind, so heißt es noch lange nicht, dass die Panoramaaufnahme perfekt ist. So weisen alle Objektive mehr oder weniger optische Fehler - in Form von Vignettierung, chromatischer Abberation und kissen- oder tonnenförmiger geometrischer Verzeichnung - auf. Gerade Verzeichnungen verhindern, je nach Software, das erfolgreiche Zusammenfügen von Einzelbildern zu einem Panorama.
 

Fototipps kurz und prägnant 05 / 2009

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