Scannen von Dias und Negativen - Digitales Negativ

Ziel eines jeden Anwenders muss es sein, beim Scannen von Dias und Negativen, so viele Bildinformationen wie nur möglich aus der Vorlage zu holen und im digitalen Negativ - der Referenzdatei - abzulegen. Wichtig ist, dass die im digitalen Negativ enthaltenen Informationen bei der späteren Bearbeitung nur reversibel verändert werden, um weitere Scans des gleichen Bildes in der Zukunft überflüssig zu machen. Der Idealvorstellung des digitalen Negativs kommen Rohdaten am nächsten. Erlaubt das Scannerprogramm keine Ausgabe von Rohdaten, so sollte man ein anderes verlustfreies Format wie TIFF als Datenformat für das digitale Negativ verwenden. Oberstes Gebot ist, dass die durch den Scanner ausgelesenen Informationen in der Scandatei in vollem Umfang erhalten bleiben. Rohdatenformate können nachträglich in ein anderes Bildformat konvertiert werden. Umgekehrt geht das nicht. Wichtig ist jedoch, dass man den dafür erforderlichen Konverter zusammen mit den Rohdaten vorhält, denn ohne zwischengeschalteten Konverter können Rohdaten nicht gelesen werden.
 

Fototipps kurz und prägnant 06 / 2009

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