Schönes Wetter nicht immer optimal

Wenn draußen die Sonne lacht und von schönem, ja traumhaftem Wetter die Rede ist mit blauen Himmel und strahlender Sonne, so wird oftmals damit assoziiert, dass nun optimales Fotowetter ist. Dem ist bei weitem nicht so und Landschafts- und Naturfotografen vermeiden es, in dieser Zeit den Auslöser zu betätigen. Der Grund dafür ist, dass es meist leicht dunstig ist und die Farben nicht so intensiv zur Geltung kommen. In den Aufnahmen ist kein sattes, strahlendes Blau verankert. Der Himmel wirkt eher weißlich, überbelichtet und strukturlos. Auch, wenn wir es mit den Augen so nicht wahrnehmen, so verhindert eine Hochbewölkung eine intensive Sonne. Die Folge ist, dass Schatten und Kontraste reduziert sind und Landschaften strukturlos wirken. Der Rat an den Landschafts- und Naturfotografen kann dann nur lauten, auf das spätere Nachmittagslicht beziehungsweise auf das wärmere Abendlicht zu warten.

Fototipps kurz und prägnant 09 / 2012

0 Bewerten  |  Drucken  |  Weiterempfehlen
1 Kommentare

Dies stimmt SO nicht ganz. Ich als Hobby Naturfotograf stelle meine Kamera auf einen Wert zur Unterbelichtung ein und habe so die Strukturen z.B. bei hellen Blütenblättern auch bei hellem Sonnenschein mit dabei. Die sonst nur einen weißen Fleck darstellen. Über die Bildbearbeitung kann ein ev.zu dunkles Bild wieder aufgehellt werden.

von Bernhard Weber
14. Februar 2014, 13:50:47 Uhr

Artikel kommentieren
* Diese Felder müssen ausgefüllt werden